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Lebenslagen-> Bauen-> 02. Förderung, finanzi...-> 2.3 Förderungen-> 2.3 Förderung: Wohnrau...-> Mehrgenerationenwohnen
Mehrgenerationenwohnen 
(amtlich: Antrag auf ein öffentlich-rechtliches Darlehen für Mehrgenerationenwohnen – Nr. 00730)...


Der Freistaat Sachsen fördert mit diesem Programm Investitionen zur nachträglichen bedarfsgerechten Anpassung bestehender Wohngebäude für integrative generationenübergreifende Wohnformen mit einem öffentlichen Darlehen.


Als Beispiele hierfür seien genannt:

  • Einbau von bedarfsgerechten und gebäudespezifisch geeigneten Aufzügen
  • Veränderungen von Grundrissen im Wohngebäude
  • Schaffung von Gemeinschaftsräumen im Wohngebäude, zum Beispiel für eine Nutzung als Familien- und Begegnungszentrum oder für einen Gesundheits- und Sozialservice
  • Anbau von neuen Balkonen und Erweiterung vorhandener Balkone
  • Einbau von Notrufanlagen, Wechselsprechanlagen und automatischen Türöffnern
  • bauliche Veränderungen im Sanitär- und Küchenbereich
  • Anpassen der Schalter für elektrische Anlagen und Einrichtungen, wie zum Beispiel Licht und Jalousien
  • Verbreiterung von Türen und das Entfernen von Schwellen und Treppen
  • Schaffung von Rollstuhl- und Kinderwagenabstellplätzen in Treppenhäusern oder Nebenräumen
  • Schaffung geeigneter Zugänge zu Gebäuden, Wohnungen und Nebenräumen (Keller, gemeinschaftlich genutzte Räume wie Trockenräume, Waschhäuser und Abstellräume)
  • bedarfsgerechte bauliche und gestalterische Anpassung des unmittelbaren Wohnumfeldes auf dem Grundstück des Eigentümers, zum Beispiel: Schaffung von Kinderspielbereichen, Wäschetrockenplätzen, Begegnungsflächen und Ähnlichem

MEHR ZU DIESEM THEMA:

  • Wohnraumförderung – Beispiele der Förderdarlehen für Energetische Sanierung und Mehrgenerationenwohnen
    (Broschüre des Sächsischen Staatsministeriums des Innern)

Neubauten sowie die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum (Dachgeschossausbau, Aufstockung und Ähnliches) sind nach diesem Programm nicht förderfähig.

Ein Rechtsanspruch auf die Förderung besteht nicht.

Zuwendungsempfänger ist der Eigentümer eines Wohngebäudes oder einer Wohnung.

Das zinsgünstige öffentliche Darlehen im Förderprogramm "Mehrgenerationenwohnen" stellt eine De-minimis-Beihilfe dar.


Konditionen
Details
Darlehenshöhe
  • maximal 75 Prozent der förderfähigen Ausgaben
  • mindestens EUR 5.000 insgesamt
Höchstbetrag maximal EUR 50.000 je Wohneinheit (vor der Maßnahme) oder Gemeinschaftsraum
Laufzeit 20 Jahre
Zinssatz Zinsstaffelung:
  • vom 1. bis zum 10. Jahr: 2,5 Prozent pro Jahr
  • ab dem 11. Jahr: 3,5 Prozent pro Jahr
Auszahlung
  • bis EUR 25.000 Darlehenssumme: 100 Prozent nach Abschluss der Maßnahme
  • über EUR 25.000 Darlehenssumme: in drei Teilbeträgen nach Baufortschritt möglich (Bestätigung durch Bauleiter oder Architekt)
Rückzahlung
  • in gleich hohen monatlichen Raten (Ratendarlehen)
  • Tilgungssatz: mindestens 5 Prozent pro Jahr
  • wahlweise ein tilgungsfreies Jahr (ab Zusage)
  • Mit einer Ankündigungsfrist von zehn Bankarbeitstagen zum Fälligkeitstermin ist einmal jährlich eine vorzeitige teilweise Rückzahlung ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich. Eine vollständige Rückzahlung des Darlehens kann ebenfalls mit einer Ankündigungsfrist von zehn Bankarbeitstagen zum Fälligkeitstermin ohne Vorfälligkeitsentschädigung erfolgen.
Sicherheiten Darlehen über EUR 50.000 sind im Grundbuch an rangbereiter Stelle dinglich zu sichern.
DETAILS:


Zuständigkeit
 


Voraussetzungen
  • Die Förderung erfolgt in Gemeinden mit der Funktion eines Ober- oder Mittel- oder Grundzentrums (Ortsverzeichnis siehe Merkblatt oben rechts in der Randspalte).
  • Die zuständige Gemeinde muss bestätigen, dass sich das Wohngebäude
    • in einem Gebiet befindet, das nach den Städtebaulichen Entwicklungskonzept (INSEK) als integrierte Lage ausgewiesen ist oder
    • in einem Stadtgebiet liegt, das vor 1949 erschlossen und bebaut ist.
  • Darüber hinaus sind auch Vorhaben an Wohngebäuden förderfähig, die auch nach den Kapiteln A, E oder G der Förderrichtlinie Integrierte Ländliche Entwicklung (RL ILE/2007) in der jeweils geltenden Fassung gefördert werden.
  • Bei der Umsetzung der Maßnahmen sind die technischen Mindestanforderungen der Richtlinie an die investiven Maßnahmen einzuhalten (siehe Merkblatt oben rechts in der Randspalte).
  • Bei einer Förderung von Mietwohnungen muss ein schlüssiges, im Sinne des demographischen Wandels nachhaltiges Nutzungskonzept des Gebäudeeigentümers vorgelegt werden. Die Gesamtmaßnahme muss ein Maßnahmebündel von mindestens drei förderfähigen, investiven Einzelmaßnahmen beinhalten.
  • Das Wohngebäude muss älter als zwei Jahre sein.
  • Die Gesamtbelastung aus der Finanzierung und den sonstigen Aufwendungen muss auf Dauer tragbar erscheinen.
  • Das Vorhaben darf öffentlich-rechtlichen Vorschriften nicht widersprechen.
    MEHR ZU DIESEM THEMA:

Zweckbindungsfrist

Der geförderte Wohnraum darf innerhalb von 20 Jahren keiner anderen Nutzung zugeführt und nicht zurückgebaut werden.



Ablauf

Nutzen Sie im ersten Schritt das Beratungsangebot der SAB:


Im Weiteren empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

  • Nutzungskonzept erstellen, Maßnahmen festlegen und deren Kosten ermitteln
  • Antrag bei der SAB stellen
  • Bewilligung erfolgt durch Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Darlehensvertrages
  • anschließend unter Beachtung der Festlegungen im Darlehensvertrag Maßnahmen durchführen
  • Auszahlung nach Abschluss der Maßnahme oder bei Baufortschritt beantragen
  • mit Beantragung der Schlussauszahlung Verwendungsnachweis und Bestätigung der fachgerechten Ausführung durch den Sachverständigen erbringen

Alle benötigten Formulare und Merkblätter stehen im Downloadcenter der SAB online zur Verfügung; im Amt24 erhalten Sie die Vordrucke hier:


FORMULARE/ONLINE-DIENSTE:

  • Liste "Formulare/Online-Dienste" oben rechts in der Randspalte


Bearbeitungsfristen:

Das Vorhaben darf erst nach Finanzierungszusage begonnen werden. Ein Vorhaben gilt als begonnen, wenn der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- und Leistungsvertrags erfolgt ist. Planungsleistungen gelten nicht als Baubeginn.

Mit dem Bauvorhaben müssen Sie innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Darlehensvertrages beginnen.



Folgende Bearbeitungsgebühren/Kosten entstehen:

Kosten entstehen regelmäßig für die Bestellung von Sicherheiten (Grundpfandrechte) und für die Versicherung des Wohngebäudes. Darüber hinaus können im Einzelfall weitere Kosten entstehen, die vertraglich geregelt werden.



Beachten Sie bitte nachfolgend aufgeführte Rechtsvorschriften:



Freigabevermerk

Dieser Text wurde freigegeben durch die Sächsische Staatskanzlei, die Erstellung erfolgte mit freundlicher Unterstützung durch die Sächsische Aufbaubank. Stand: 18.05.2010





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