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KfW-Unternehmerkapital – ERP-Kapital für Gründung (bis 3 Jahre) 
ERP-Eigenkapitalhilfe-Darlehen (EKH) für Existenzgründer und gründungsnahe Existenzfestigungen (KfW-Programm-Nr. 058)...


Nicht nur jungen Unternehmern mangelt es häufig an Eigenkapital. Auch Existenzgründern ist der Weg in die Selbstständigkeit oft schon von Anfang an verbaut, denn kaum eine Bank vergibt unter diesem Umstand einen Kredit.

Ein so genanntes Eigenkapitalhilfe-Darlehen oder Nachrangdarlehen ist dem Eigenkapital nahezu gleichrangig, denn der Kreditgeber verzichtet auf Sicherheiten und die unbeschränkte, nachrangige Haftung. Im Haftungsfall würde die Bank hinter den Forderungen der anderen Gläubiger zurücktreten. Damit ist es Ihnen möglich, an zusätzliches Fremdkapital zu gelangen, das Sie für Investitionen zur Gründung oder Festigung Ihres Unternehmens brauchen.


Mit dem ERP-Kapital für Gründung können Sie bereits vorhandene Eigenmittel auf bis zu 50 Prozent des Finanzierungsbedarfs aufstocken. Das Kapital steht Ihnen sieben Jahre in voller Höhe zur Verfügung, erst dann beginnt die Tilgung. Der Zinssatz wird aus dem ERP-Sondervermögen subventioniert (ERP = European Recovery Program).


Mitfinanziert werden folgende betriebsnotwendige Investitionen in Deutschland:

  • Grundstücke, Gebäude und Baunebenkosten
  • Kauf von Maschinen, Anlagen und Einrichtungsgegenständen (Sachanlageinvestitionen)
  • Betriebs- und Geschäftsausstattung
  • immaterielle Investitionen in Verbindung mit Technologietransfer, die vom Antragsteller zu Marktbedingungen erworben, durch ihn genutzt und mindestens 3 Jahre in der Bilanz aktiviert werden
  • Erwerb eines Unternehmens oder Unternehmensteils (Unternehmen oder Unternehmensteil muss von einem unabhängigen Investor (weniger als 25 Prozent der Unternehmensanteile vor dem Erwerb) erworben werden)
  • Material-, Waren- und Ersatzteillager (sofern es sich um eine Erstausstattung oder betriebsnotwendige, langfristige Aufstockung handelt)
  • extern erworbene Beratungsdienstleistungen, die einmalige Informationserfordernisse bei Erschließung neuer Märkte oder Einführung neuer Produktionsmethoden sicherstellen
  • Kosten für erste Messeteilnahmen

Konditionen
Details
Art der Förderung
Eigenkapitalhilfe-Darlehen und Zinsverbilligung
Höhe
maximal EUR 500.000

Finanzierungsanteil
  • Ostdeutschland und Berlin: Aufstockung der Eigenmittel auf bis zu 50 Prozent der förderfähigen Investitionssumme (Eigenmittel nicht unter 10 Prozent)
  • sonstiges Bundesgebiet: Aufstockung der Eigenmittel auf bis zu 45 Prozent der förderfähigen Investitionssumme (Eigenanteil nicht unter 15 Prozent)
Auszahlung
100 Prozent
Laufzeit
15 Jahre

Tilgung
7 Jahre tilgungsfrei, danach 31 gleich hohe vierteljährliche Raten (Schlussrate gegebenenfalls abweichend)
Zinsen
subventionierter Zinssatz, gestaffelt bis zum Ende des 10. Jahres (anschließend neuer Zinssatz nach Vereinbarung);
die Zinssätze differieren, abhängig von Bonität und Risiko.
  • Zinssätze

Sicherheiten
  • für das Förderdarlehen: persönliche Haftung des Antragstellers
  • für die Co-Finanzierung durch die Hausbank: bankübliche Sicherheiten
  • Die KfW Bankengruppe stellt die durchleitende Bank (Hausbank) von der Haftung für das Nachrangdarlehen frei.


Einzelheiten zu den Konditionen entnehmen Sie bitte dem Internetportal der KfW Bankengruppe:


HINWEISE:

  • Ein Rechtsanspruch auf das Förderdarlehen besteht nicht.
  • Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen, insbesondere auch mit anderen ERP-Programmen, ist im Rahmen der EU-Beihilfegrenzen ("De-Minimis-Beihilfen") möglich.


Zuständigkeit
  • für die Antragstellung: Ihr Kreditinstitut (Hausbank)
  • für die Bearbeitung des Antrags: die KfW Bankengruppe


Voraussetzungen

Antragsberechtigte

  • Existenzgründer (natürliche Personen) im Bereich der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe
  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft bis drei Jahre nach Gründung
  • Freiberufler bis drei Jahre nach Gründung

Darüber hinaus müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • bei natürlichen Personen:
    • fachliche und kaufmännische Qualifikation für das Vorhaben
    • tragfähiges Konzept für die beabsichtigte Unternehmung
    • Existenzgründung als Haupterwerbsquelle
  • bei erneuter Unternehmensgründung ("Zweite Chance"): bereits früher gewährtes ERP-Eigenkapitalhilfe-Darlehen muss vollständig zurückgezahlt sein

Grundsätzlich ausgeschlossen ist die Förderung bei

  • Sanierungsfällen und Unternehmen in Schwierigkeiten
  • Umschuldungen, Nachfinanzierungen und Betriebsbeihilfen
  • Erwerb eines Unternehmens, einer Beteiligung oder einzelner Vermögensgegenstände aus dem Eigentum des Ehegatten oder Lebenspartners gemäß Lebenspartnerschaftsgesetz


Ablauf

Zunächst müssen Sie für Ihr Vorhaben ein Unternehmenskonzept erstellen.

Lassen Sie sich möglichst frühzeitig von einem Experten Ihrer Hausbank beraten, die Sie bei der Kreditvergabe begleitet. Nutzen Sie auch die Beratungssprechtage der KfW Bankengruppe in Ihrer Nähe.

  • Den Antrag reichen Sie bei Ihrer Hausbank ein, wo Sie auch die Antragsformulare erhalten. Sie können den Antrag im Internet online vorbereiten.
  • Ihre Hausbank leitet Ihren Antrag mit der Einstufung und den übrigen erforderlichen Unterlagen an die KfW Bankengruppe weiter.
  • Ist der Kredit bewilligt, können Sie den Betrag über Ihre Hausbank abrufen.

TIPP: Im Internetauftritt der KfW Bankengruppe finden Sie detaillierte Informationen und Unterlagen zum Programm. Darüber hinaus können Sie sich bei Fragen an deren Infocenter unter Tel. 01801 241124 zum Ortstarif wenden.



Notwendige Unterlagen:

Informieren Sie sich im KfW-Portal über die nötigen Antragsvordrucke, Nachweise und Unterlagen:



Bearbeitungsfristen:

Sie müssen den Antrag vor Beginn des zu finanzierenden Vorhabens stellen.



Folgende Bearbeitungsgebühren/Kosten entstehen:
  • Kreditzinsen (siehe "Konditionen")
  • Garantie-Entgelt von jährlich ein Prozent auf den noch offenen Darlehensbetrag
  • für die Beantragung: keine Gebühren oder Kosten


Beachten Sie bitte nachfolgend aufgeführte Rechtsvorschriften:



Freigabevermerk

Dieser Text wurde freigegeben durch die Sächsische Staatskanzlei, die Erstellung erfolgte mit freundlicher Unterstützung durch die KfW Bankengruppe. Stand 03.08.2010





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