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Anzeige des Fahrzeugverkaufs 


Wenn ein Fahrzeug den Eigentümer wechselt, ist die Verkäuferin oder der Verkäufer dazu verpflichtet, dies unverzüglich der Zulassungsbehörde mitzuteilen.

Dies gilt nicht nur für den Verkauf eines Fahrzeugs, sondern auch für andere Arten der Fahrzeugveräußerung, zum Beispiel Schenkung oder Rückgabe eines Leasing-Fahrzeugs. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Fahrzeug angemeldet ist oder außer Betrieb gesetzt wurde (zum Beispiel bei einem Verkauf ins Ausland).


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Zuständigkeit

Kfz-Zulassungsbehörde, bei der das Fahrzeug zuletzt zugelassen war – wenn die Fahrzeughalterin oder der Fahrzeughalter

  • in einer kreisfreien Stadt wohnt: bei der Stadtverwaltung
  • in einem Landkreis wohnt: beim Landratsamt

Die Zuständigkeit richtet sich nach dem Wohnort der Fahrzeughalterin oder des Fahrzeughalters, dabei ist die Hauptwohnung entsprechend des Personalausweises entscheidend. Auf eine Nebenwohnung kann kein Fahrzeug mehr zugelassen werden. Bei juristischen Personen ist dies der Sitz der Hauptniederlassung oder der Sitz der Zweigniederlassung.



Ablauf

Es genügt, wenn Sie als Halter die Veräußerungsanzeige mit der Post an die zuständige Kfz-Zulassungsbehörde (siehe "Zuständige Stelle") schicken. In der Regel reicht hierfür eine formlose Mitteilung mit den unten genannten Angaben (siehe "Erforderliche Unterlagen"). Hat die Behörde für diese Anzeige allerdings ein Formular eingeführt, müssen Sie dieses verwenden. Erkundigen Sie sich daher, ob die Behörde ein Formular verlangt oder nicht.


FORMULARE:

  • Anzeigeformular (sofern Ihre Zulassungsbehörde ein solches verlangt)
    (Liste "Formulare/Online-Dienste" oben rechts in der Randspalte)

Die Kfz-Zulassungsbehörde informiert das zuständige Finanzamt über den Übergang der Halterpflichten. Die Steuerpflicht wird dann bei Vorliegen einer vollständigen Veräußerungsanzeige beendet. Bitte informieren Sie auch Ihre Haftpflichtversicherung vom Verkauf.



Notwendige Unterlagen:

Die Mitteilung an die Zulassungsbehörde muss Folgendes enthalten:

  • Name, Vorname und vollständige Anschrift des Erwerbers
  • Empfangsbestätigung des Erwerbers über die Aushändigung der Fahrzeug-Unterlagen
    • Zulassungsbescheinigungen Teil I und II (Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief)
    • amtliche Kennzeichen
    • gegebenenfalls Abmeldebestätigung (wenn das Fahrzeug vor dem 1. Oktober 2005 stillgelegt wurde)


Bearbeitungsfristen:

Die Veräußerung eines Fahrzeugs müssen Sie unverzüglich der Zulassungsbehörde melden.



Folgende Bearbeitungsgebühren/Kosten entstehen:

Es fallen keine Gebühren beziehungsweise Kosten an.



Beachten Sie bitte nachfolgend aufgeführte Rechtsvorschriften:

§ 13 Absatz 4 Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) – Mitteilungspflichten bei Änderungen



Freigabevermerk

Dieser Text wurde freigegeben durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Stand: 29.07.2010





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