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Wohngeld 


Wohngeld dient der wirtschaftlichen Absicherung eines angemessenen und familiengerechten Wohnens. Als solches ist es ein von Bund und Land gemeinsam getragener Zuschuss zu den Aufwendungen für Wohnraum. Mit dem Wohngeld soll all jenen Mitbürgern geholfen werden, deren Einkommen nicht ausreicht, um die Kosten einer angemessenen Wohnung zu tragen.

Wohngeld wird als Mietzuschuss oder Lastenzuschuss gewährt:

  • Mietzuschuss:
    • Mieter
    • Untermieter
    • Nutzungsberechtigter von Wohnraum
    • Bewohner einer Wohnung im selbstgenutzten Mehrfamilienhaus
  • Lastenzuschuss:
    • Eigentümer eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung

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Zuständigkeit
  • wenn Sie in einer Kreisfreien Stadt oder einer Stadt mit mehr als 20.000 Einwohnern wohnen: die Stadtverwaltung
  • wenn Sie in einer anderen Stadt oder Gemeinde wohnen: das Landratsamt

HINWEIS: Die Verwaltungen der Gemeinden, die keine eigene Wohngeldzuständigkeit haben, nehmen den Antrag entgegen und leiten ihn an die zuständige Stelle weiter.



Voraussetzungen

Die Empfänger anderer Sozialleistungen (Transferleistungen) sowie die Mitglieder aus deren "Bedarfsgemeinschaft" sind vom Wohngeld ausgeschlossen, wenn ihre Unterkunftskosten bei der Berechnung der jeweiligen Sozialleistung berücksichtigt worden sind.

Für diese Personen werden die Unterkunftskosten vom jeweiligen Träger der Sozialleistung übernommen. Dies gilt für Empfänger von:

  • Arbeitslosengeld II und Sozialgeld
  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
  • Hilfe zum Lebensunterhalt
  • ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Bundesversorgungsgesetz oder nach einem Gesetz, das dieses für anwendbar erklärt
  • Asylbewerberleistung
  • Kinder- und Jugendhilfe, wenn im Haushalt ausschließlich Empfänger dieser Leistungen leben
  • Leistungen des Übergangsgeldes und Verletztengeldes in Höhe des Arbeitslosengeldes II
  • Zuschüssen zur Unterkunft für Auszubildende und Studenten

Wenn Sie nicht zu diesem Personenkreis gehören, hängt der Anspruch auf Wohngeld und dessen Höhe von drei Faktoren ab:

  • Zahl der Haushaltsmitglieder
  • Höhe des Gesamteinkommens der Haushaltsmitglieder
    (Das Gesamteinkommen ist die Summe der Jahreseinkommen der zum Haushalt rechnenden Personen abzüglich bestimmter Frei- und Abzugsbeträge.)
  • Höhe der zu berücksichtigenden Miete beziehungsweise Belastung
    (Beim Mietzuschuss wird die Miete, beim Lastenzuschuss die finanzielle Belastung bezuschusst. Die Kosten müssen vom Wohnungsinhaber selbst, nicht von einem Dritten, aufgebracht werden. Wohngeld wird stets nur für die angemessenen Wohnkosten geleistet. Die Miete oder Belastung ist deshalb nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag zuschussfähig.)

HINWEIS: Wer zum Kreis der Berechtigten gehört, hat einen Rechtsanspruch auf Wohngeld.



Ablauf
  • Antragstellung
  • Mitteilung von Änderungen
  • Bewilligungszeitraum und Weiterleistungsanträge
  • Formulare

Antragstellung

Um Wohngeld zu erhalten, müssen Sie bei der zuständigen Stelle oder bei der Wohnortgemeinde einen schriftlichen Antrag stellen und dafür die amtlichen Vordrucke verwenden. Formlos eingereichte Anträge bestimmen nur den Antragszeitpunkt, einen formellen Antrag müssen Sie dann noch nachreichen.


Mitteilung von Änderungen

Wenn sich im laufenden Bewilligungszeitraum die Zahl der Haushaltsmitglieder ändert, sich die Miete/Belastung (ohne Heizkosten) um mehr als 15 Prozent verringert oder erhöht oder das Einkommen der Haushaltsmitglieder um mehr als 15 Prozent steigt oder sinkt, kann sich auch die Höhe des Wohngeldes ändern. Solche Veränderungen müssen Sie als Wohngeldempfänger daher unverzüglich der zuständigen Wohngeldstelle mitteilen. Eine Mitteilungspflicht besteht auch bei einem Auszug aus ihrer bisherigen Wohnung, auch wenn es ein Umzug im gleichen Haus ist.


Bewilligungszeitraum und Weiterleistungsanträge

Wohngeld wird in der Regel für 12 Monate bewilligt (Bewilligungszeitraum).

Auch für die Weitergewährung von Wohngeld ist ein Antrag erforderlich, der zwei Monate vor Beendigung des laufenden Bewilligungszeitraumes gestellt werden sollte. Damit können Sie vermeiden, dass laufende Wohngeldzahlungen unterbrochen werden.


FORMULARE:

  • Wohngeldantrag – Beantragung von Mietzuschuss (für Mieter von Wohnraum) bzw. Lastenzuschuss (für Eigentümer von Wohnraum)
  • Wohngeldantrag – Beantragung von Mietzuschuss (für Mieter von Wohnraum) für Heimbewohner
  • Wohngeldantrag – Veränderungsmitteilung zur Beantragung von Mietzuschuss (für Mieter von Wohnraum) bzw. Lastenzuschuss (für Eigentümer von Wohnraum)

HINWEIS: Um die Formulare und die für Sie zuständige Wohngeldstelle angezeigt zu bekommen, geben Sie bitte in der "Ortsauswahl" Ihren Wohnort oder Ihre Postleitzahl ein – Sie finden diese oben rechts in der Randspalte. Die Links zum Aufruf der Formulare und zu den Kontaktdaten der Behörde erscheinen dann direkt über der "Ortsauswahl".



Notwendige Unterlagen:

Dem Wohngeldantrag müssen Sie die entsprechenden Nachweise beilegen, wie zum Beispiel:

  • Lohn- und Gehaltsabrechnungen
  • Mietnutzungsvertrag
  • Mietquittungen

Formulare, die Sie in unserer Verwaltung erhalten!



Beachten Sie bitte nachfolgend aufgeführte Rechtsvorschriften:

  • § 1 Wohngeldgesetz (WoGG) – Zweck des Wohngeldes
  • § 3 WoGG – Wohngeldberechtigung
  • § 12 WoGG – Höchstbeträge für Miete und Belastung und Beträge für Heizkosten
  • § 19 WoGG – Höhe des Wohngeldanspruchs
  • § 22 WoGG – Antrag
  • § 26 WoGG – Zahlung des Wohngeldes
  • § 27 WoGG – Änderung des Wohngeldes
  • § 28 WoGG – Wegfall des Wohngeldanspruchs


Freigabevermerk

Dieser Text wurde freigegeben durch das Sächsische Staatsministerium des Innern. Stand: 03.08.2010





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