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Bürgerservice
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Früherkennung und Frühförderung 
(amtlich: "Antrag auf Gewährung von Zuwendungen für interdisziplinäre Maßnahmen der Früherkennung und Frühförderung bei behinderten oder von Behinderung bedrohten Kindern")...


Früherkennung und Frühförderung sind Hilfsangebote für behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder und deren Familien. Aufgabe und Ziel der Frühförderung ist es, eine drohende oder bereits eingetretene Behinderung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu erkennen, drohenden Behinderungen entgegenzuwirken, Auswirkungen vorhandener Behinderungen durch gezielte Förder- und Behandlungsmaßnahmen auszugleichen oder zu mildern und betroffene Familien zu beraten .

 

Welche Leistungen sind möglich?

Die Früherkennung und Frühförderung umfasst

  • interdisziplinär konzipierte Eingangs-, Verlaufs- und Abschlussdiagnostik,
  • heilpädagogische und medizinisch-therapeutische Hilfen,
  • alltagsunterstützende Beratung und die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und Bezugspersonen der betroffenen Kinder.

Die Leistungen können – unabhängig von der Art der Behinderung – vom Zeitpunkt der Geburt an bis zum Schuleintritt gewährt werden. Basis dafür ist ein Förder- und Behandlungsplan.

 

Wer bietet die Leistungen an?

Folgende Stellen bieten mit unterschiedlichen medizinischen, therapeutischen und heilpädagogischen Schwerpunkten Leistungen der Früherkennung und Frühförderung an:

  • Sozialpädiatrische Zentren (SPZ) in Aue, Chemnitz, Dresden, Görlitz, Leipzig und Riesa
  • Interdisziplinäre Frühförder- und Frühberatungsstellen (IFF)
  • Audiologisch-phoniatrische Zentrum (APZ) in Chemnitz
    (ambulante Einrichtung speziell für hör- und sprachgeschädigte Kinder)

ADRESSEN:


WEITERE INFORMATIONEN:



Zuständigkeit

Für die Beratung:

Frühförder- und Frühberatungsstellen gibt es in allen Landkreisen und Kreisfreien Städten.

    Auskunft erhalten Sie

    • beim Sozialamt,
    • den Krankenkassen,
    • Ihrem Kinderarzt
    • den gemeinsamen rehabilitationsträgerübergreifenden Servicestellen,
    • den Behindertenberatungsstellen.

    Für die Antragstellung:

    • das Sozialamt, das für den Wohnort des Kindes zuständig ist:
      • in Kreisfreien Städten bei der Stadtverwaltung
      • in Landkreisen beim Landratsamt

    oder

    • die Krankenkassen


    Voraussetzungen

    Das Angebot richtet sich an Kinder bis zum Schulbeginn mit:

    • Auffälligkeiten in der allgemeinen Entwicklung, dem Verhalten, der Sprache
    • Seh- und Hörstörungen
    • geistigen, körperlichen und/oder seelischen Beeinträchtigungen


    Ablauf

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialpädiatrischen Zentren und der Frühförder- und Frühberatungsstellen beraten und unterstützen Sie bei der Antragstellung.

    • Die Interdisziplinären Frühförderstellen und die Sozialpädiatrischen Zentren arbeiten gemeinsam mit Ihnen als Erziehungsberechtigten einen Förder- und Behandlungsplan aus. Auf den individuellen Bedarf zugeschnitten, fasst der Plan die Leistungen zusammen, die voraussichtlich zur Förderung und Behandlung Ihres Kindes nötig sind.
    • Der interdisziplinär erstellte Förder- und Behandlungsplan wird den Rehabilitationsträgern zur Entscheidung vorgelegt.
    • Als Erziehungsberechtigte(r) erhalten Sie eine Ausfertigung des Förder- und Behandlungsplanes.


    Bearbeitungsfristen:

    Die Maßnahmen können mit der Geburt oder bei Auffälligkeiten während der frühkindlichen Entwicklung beginnen und enden in der Regel mit der Aufnahme in eine Kindertageseinrichtung (gegebenenfalls mit integrativem Angebot), in eine heilpädagogische Kindertageseinrichtung oder in die Schule.

     

    Wenn Sie hierzu Fragen haben oder konkrete Hilfe benötigen, wenden Sie sich einfach an eine Interdisziplinäre Frühförder- und Frühberatungsstelle oder an ein Sozialpädiatrisches Zentrum. Je früher Sie sich beraten lassen, desto besser ist es.


    ADRESSEN:



    Folgende Bearbeitungsgebühren/Kosten entstehen:

    Die Kosten für Leistungen der Früherkennung und Frühförderung werden von den Rehabilitationsträgern übernommen. Rehabilitationsträger sind der örtliche Sozialhilfeträger (in Kreisfreien Städten die Stadtverwaltung, in Landkreisen das Landratsamt) und die Krankenkassen.



    Beachten Sie bitte nachfolgend aufgeführte Rechtsvorschriften:



    Freigabevermerk

    Dieser Text wurde freigegeben durch das Sächsische Staatsministe­rium für Soziales und Verbraucherschutz. Stand: 03.08.2010





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