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Codierung von Fahrrädern 


Die Codierung von Fahrrädern trägt dazu bei, das Diebstahlrisiko zu senken. Anhand des auf dem Rahmen angebrachten Codes lässt sich der rechtmäßige Besitzer des Fahrrades schnell und zuverlässig ermitteln. Dadurch werden potentielle Diebe abgeschreckt. Sollte Ihr Fahrrad doch einmal gestohlen werden, wird der Polizei die Aufklärungsarbeit erheblich erleichtert. Die Kennzeichnung des Fahrrades ist freiwillig, sie wird aber von Polizei und Verkehrsverbänden dringend empfohlen.


Codierverfahren

Bei der Gravurcodierung wird mittels eines spanabhebenden Verfahrens der Code 0,1 bis 0,2 Millimeter tief in das Metall des Fahrradrahmens eingraviert. Die Gravur wird durch einen Aufkleber mit Sichtfenster geschützt, damit keine Korrosionsschäden am Rahmen entstehen können. Die Codierung wird auf der rechten Seite des Sattelrohrs angebracht.

Unter dem Motto "Clever und schlau gegen Fahrradklau" werden seit dem 1. Juni 2009 im Rahmen eines Pilotprojekts in Leipzig Fahrräder durch eine Klebecodierung registriert. Dazu wird ein spezielles Etikett verwendet, das besonders gegen unbefugtes Ablösen gesichert ist. Diese Form der Registrierung soll die Rahmengravur nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen.


Zusammensetzung der Codierung

Der bis zu elfstellige Gravurcode setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:

  • amtliches Kfz-Kennzeichen des Wohnortes
  • vierstellige Zahl zur Identifizierung der Straße, in welcher der Eigentümer wohnt
  • zwei- bis dreistellige Zahl für die Hausnummer
  • Namenskürzel für den Familiennamen

Die so gebildete Buchstaben-Zahlenkombination erklärt sich von selbst. Eine Speicherung von Daten ist daher nicht erforderlich.

Der Code für die Klebecodierung setzt sich aus dem Kfz-Kennzeichen des Wohnortes und einer siebenstelligen Zahlenfolge, der ein Buchstabe folgt, zusammen.


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Zuständigkeit

Bei der Suche nach einem Anbieter hilft Ihnen gern auch Ihre Polizeiliche Beratungsstelle vor Ort weiter.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V. (ADFC) stellt außerdem ein Anbieterverzeichnis zur Verfügung:



Voraussetzungen

Gravurcodierung

  • Sie müssen nachweisen, dass das Fahrrad Ihnen gehört.
  • Der Rahmen muss sich für die Codierung eignen:
    • Material:
      Aluminium oder Stahl (bei Carbon-Rahmen und ultraleichten Rennradrahmen ist die Gravur meistens nicht möglich)
    • Form:
      Bei sehr kleinen Kinderrahmen und bestimmten Sonderformen kann es vorkommen, dass eine Codierung mit den gebräuchlichen Geräten nicht oder nur mit erheblichem Mehraufwand möglich ist.


Notwendige Unterlagen:

Zur Gravurcodierung müssen Sie außer dem eigenen Fahrrad noch folgende Unterlagen mitbringen:

  • Eigentumsnachweis für das Fahrrad: Kaufvertrag, Rechnung, Quittung (ein einfacher Kassenbon reicht nicht aus!)
    HINWEIS: Fehlt der Eigentumsnachweis, wird der Codierer auf einer sogenannten "Eigentumserklärung" bestehen, welche er später der Polizei zur Überprüfung überlässt.
  • Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass)

Des Weiteren ist die Durchführung der Gravur an Ihre schriftliche "Einverständniserklärung" gebunden, um Schadensersatzansprüche auszuschließen.


Für eine Klebecodierung sind neben dem eigenen Fahrrad nachfolgende Unterlagen mitzubringen:



Bearbeitungsfristen:

Das Eingravieren des Codes dauert etwa 15 Minuten. Eine Codierung ist in ihrer Gültigkeit nicht befristet. Wechselt das Fahrrad durch Schenkung oder Verkauf den Besitzer, kann der neue Eigentümer bei Vorlage eines Kaufvertrages oder einer entsprechenden Erklärung des alten Besitzers die Codierung ändern lassen.



Folgende Bearbeitungsgebühren/Kosten entstehen:

Für die Gravur von Fahrrädern entstehen in der Regel keine Kosten. Im Einzelfall wird durch den Anbieter ein Unkostenbeitrag erhoben.

Das Anbringen einer Klebecodierung ist generell kostenlos.



Freigabevermerk

Dieser Text wurde freigegeben durch das Sächsische Staatsministerium des Innern. Stand: 20.07.2010





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