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Lebenslagen-> Leben mit einer Behinderung-> 2. Amtliche Feststellung un...
2. Amtliche Feststellung und Einstufung 

  • Behinderung
  • Grad der Behinderung
  • Schwerbehinderung
  • Merkzeichen

Behinderung

Als Behinderung wird jede dauerhafte körperliche, geistige oder seelische Beeinträchtigung bezeichnet, die zu Einschränkungen im alltäglichen Leben führt. Dabei ist es unerheblich, ob die Behinderung aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls entstanden ist oder ob sie seit der Geburt des Betroffenen besteht. Es kommt allerdings auf die Dauer der Beeinträchtigung an. Diese muss mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate bestehen.

Das Vorliegen und den Grad der Behinderung (GdB) stellen in Sachsen die Landratsämter und die Stadtverwaltungen der Kreisfreien Städte fest.


DETAILS:

  • Feststellung einer Behinderung
  • Gleichstellung einer Behinderung mit einer Schwerbehinderung
  • Neufeststellung einer Behinderung
  • Verlängerung eines Schwerbehindertenausweises
    (Liste "Verfahren und Dienstleistungen" oben rechts in der Randspalte)
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Grad der Behinderung

Als Grad der Behinderung (GdB) wird das Ausmaß eines Leidens auf die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft bezeichnet. Der GdB wird dabei in Zehnerschritten von 10 bis 100 eingeteilt.

Gesundheitsstörungen, die einen GdB von weniger als zehn erreichen, gelten nicht als Behinderung. Ein Grad der Behinderung wird jedoch nur dann festgestellt, wenn insgesamt ein GdB von wenigstens 20 vorliegt.

Wenn mehrere Funktionsbeeinträchtigungen vorliegen, wird ein Gesamt-GdB errechnet, der alle Beeinträchtigungen der oder des Betroffenen erfasst.


HINWEIS: Die einzelnen GdB-Werte werden dabei jedoch nicht addiert, sondern der Wert wird nach den Auswirkungen der Beeinträchtigungen in ihrer Gesamtheit und unter Berücksichtigung der wechselseitigen Beeinflussungen festgestellt.

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Schwerbehinderung

Behinderte Menschen, deren Grad der Behinderung (GdB) wenigstens 50 beträgt und die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz beziehungsweise ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben oder hier beschäftigt sind, werden als schwerbehinderte Menschen eingestuft. Je nachdem, wie ausgeprägt die einzelnen Gesundheitsstörungen sind, werden zusätzlich Merkzeichen für die Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen festgestellt (siehe Abschnitt "Merkzeichen").

Die zuständige Behörde richtet sich bei der Feststellung einer Behinderung oder Schwerbehinderung nach den Versorgungsmedizinischen Grundsätzen, die im sozialen Entschädigungsrecht und im Schwerbehindertenrecht festgelegt sind.


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Merkzeichen

Die im Behindertenausweis eingetragenen Merkzeichen berechtigen die jeweilige Person, bestimmte Nachteilsausgleiche in Anspruch zu nehmen.


Merkzeichen
Abkürzung
Nachteilsausgleiche
Erhebliche Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr G
  • Ermäßigung bei der Kfz-Steuer
    oder
  • Vergünstigung im ÖPNV
Außergewöhnliche Gehbehinderung aG
  • Parkerleichterungen (Parkausweis)
  • Befreiung von der Kfz-Steuer
  • Vergünstigung im ÖPNV
Blindheit Bl
  • Parkerleichterungen (Parkausweis)
  • Befreiung von der Kfz-Steuer
  • Freifahrt im ÖPNV
Gehörlos Gl
  • Ermäßigung bei der Kfz-Steuer
    oder
  • Vergünstigung im ÖPNV
Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitperson B
  • Freifahrt für die Begleitperson im ÖPNV und Fernverkehr
Hilflos H
  • Befreiung von der Kfz-Steuer
  • Freifahrt im ÖPNV
Rundfunk­gebühren­pflicht-Befreiung RF
  • Befreiung von der Rundfunkgebühr
Erste Klasse bei Bahnfahrt 1. Kl.
  • Beförderung in der 1. Wagenklasse mit Fahrausweis für die 2. Klasse
Dauernde Einbuße der körperlichen Beweglichkeit  
  • Freibetrag bei der Einkommensteuer

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Freigabevermerk
Dieser Text wurde freigegeben durch die Sächsische Staatskanzlei.




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