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Bürgerservice
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Lebenslagen-> Unternehmensgründung-> 6. Finanzielle Hilfen / F&o...-> 6.3 Bürgschaften
6.3 Bürgschaften 

  • Ausfallbürgschaft
  • Beantragung
  • Übersicht – Bürgschaftsprogramme

Wenn Sie bei der Aufnahme eines Darlehens nicht oder nicht im erforderlichen Ausmaß über bankübliche Sicherheiten verfügen, können Ihnen öffentliche Bürgschaften weiterhelfen – so Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Falls für Sie eine Bürgschaft übernommen wird, können Sie Ihre Finanzierungsmöglichkeiten verbessern und gegebenenfalls leichter ein Darlehen erhalten, da ansonsten der Kreditgeber selbst das volle Ausfallrisiko trät (außer bei Programmen mit so genannter Haftungsfreistellung).


HINWEIS:
Detaillierte Informationen zu den unterschiedlichen Bürgschaften erhalten Sie erhalten Sie nach Auswahl in der rechten Randspalte.

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Ausfallbürgschaft

Meist handelt es sich um eine Ausfallbürgschaft. Bei dieser speziellen Form der Bürgschaft für Unternehmen muss der Bürge nur für den endgültigen Ausfall einstehen, das heißt für das, was der Gläubiger trotz Zwangsvollstreckung gegen den Schuldner und Verwertung der Sicherheiten nicht erlangen kann.

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Beantragung

Bürgschaftsanträge reichen Sie in der Regel beim Kreditgeber ein, der Ihren Antrag an die entsprechende zuständige Stelle weiterleitet. Beim Programm BoB – Bürgschaft ohne Bank ist es möglich, den Antrag ohne eine finanzierende Hausbank zu stellen.

Wenn Sie eine Bürgschaftszusage erhalten, bleibt diese zwölf Wochen gültig. Innerhalb dieser Zeit können Sie sich eine finanzierende Hausbank suchen.

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Übersicht – Bürgschaftsprogramme


  • Über die Details der einzelnen Bürgschaftsprogramme können Sie sich unter "Verfahren und Dienstleistungen" in der rechten Randspalte informieren.

Bürgschaftsprogramm
Bürgschaftsbetrag
BoB – Bürgschaft ohne Bank
maximal EUR 500.000
BBS-Bürgschaftsprogramme Sachsen
maximal EUR 1 Million (bis 31.12.2010 maximal EUR 2 Millionen)
BBS Liqui
maximal EUR 1 Million (bis 31.12.2010 maximal EUR 2 Millionen)
BBS-Bürgschaften für Unternehmensnachfolgen
maximal EUR 1 Million
SAB-Bürgschaftsprogramm Sachsen
in der Regel
zwischen EUR 750.000 und     
maximal EUR 2,5 Millionen
Bürgschaft des Freistaates Sachsen für die gewerbliche Wirtschaft und die freien Berufe
mindestens
EUR 2,5 Millionen
Bürgschaftsprogramm des Bundes und der Länder
mindestens EUR 10,4 Millionen;
bei Unternehmen der gewerbl. Ernährungsindustrie mindestens EUR 1 Million


Der Bürgschaftsbetrag ist jeweils nur ein Teilbetrag (maximal 80 Prozent) des gesamten Kreditvolumens.

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Freigabevermerk
Dieser Text wurde freigegeben durch die Sächsische Staatskanzlei.

Folgende Verwaltungsvorgänge sind für diese Lebenslage relevant


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