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09. Fahrräder und Radfahrer 

Wer lieber mit dem Fahrrad als mit dem Auto unterwegs ist, tut seiner Gesundheit, der Umwelt und auch dem eigenen Portemonnaie einen Gefallen. Auch für Radfahrerinnen und Radfahrer gilt natürliche die Straßenverkehrsordnung. Damit Sie beim Fahrradfahren auf der sicheren Seite sind, finden sie hier eine Zusammenstellung der wichtigsten Verkehrs- und Ausrüstungsregeln.


  • Wichtige Verkehrsregeln für Radfahrer
  • Ausrüstung von Fahrrädern
  • Wenn Kinder mitfahren
  • Schutz vor Fahrraddiebstahl
  • Fahrradversicherungen
  • Links

Wichtige Verkehrsregeln für Radfahrer

  • Wenn Radwege in einer bestimmten Richtung ausgeschildert sind, müssen sie auch benutzt werden. Die Ausschilderung erfolgt durch folgende Verkehrszeichen (abgebildet in Anlage 2 zu § 41 Absatz 1 der Straßenverkehrsordnung):
    • Radweg (Zeichen 237)
    • Gehweg mit Radfahrer als Gast (Zeichen 239 mit Zusatzzeichen "Radverkehr frei")
    • Gemeinsamer Geh- und Radweg (Zeichen 240)
    • Getrennter Rad- und Gehweg (Zeichen 241)
    • Fahrradstraße (Zeichen 244.1)
  • Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen, ältere Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern Gehwege benutzen.
  • Beim Überqueren einer Fahrbahn müssen die Kinder vom Rad absteigen.
  • Radfahrer dürfen sich nicht an Fahrzeuge anhängen und auch nicht freihändig fahren. Außerdem dürfen sie die Füße nur dann von den Pedalen nehmen, wenn der Straßenzustand das erfordert.
  • Radfahrer haben auf Fußgänger besondere Rücksicht zu nehmen.
  • Telefonieren während der Fahrt ist nur mit Freisprechvorrichtung erlaubt.
  • Trunkenheit beim Fahrradfahren kann
    • ab 0,3 Promille bestraft werden, wenn es zu einem Unfall kommt oder Ausfallerscheinungen auftreten und
    • zum Führerscheinentzug führen.

HINWEIS: Wird ein betrunkener Radfahrer auffällig, kann die Fahrerlaubnisbehörde eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) anordnen. Beträgt der gemessene Blutalkoholwert mehr als 1,6 Promille, muss die Fahrerlaubnisbehörde sogar eine MPU anordnen. Vom Ergebnis dieser Untersuchung hängt es ab, ob die Fahrerlaubnis entzogen wird.

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Ausrüstung von Fahrrädern

Die im Folgenden genannten Regeln gelten sowohl für Fahrräder für Erwachsene als auch für Fahrräder, die von Kindern benutzt werden.

  • Jedes Fahrrad muss über einen funktionstüchtigen Scheinwerfer für weißes Licht und eine rote Schlussleuchte verfügen, die ständig betriebsbereit zu sein haben. Scheinwerfer und Schlussleuchte dürfen nur zusammen einschaltbar sein. Zu ihrer Stromversorgung muss ein Dynamo montiert sein. Für den Betrieb von Scheinwerfer und Schlussleuchte darf zusätzlich eine Batterie oder ein Akku verwendet werden. Außerdem ist höchstens ein batteriebetriebenes Rücklicht erlaubt. Von dieser Vorschrift ausgenommen sind Rennräder mit einem Gewicht von bis zu elf Kilogramm.
  • Am Heck muss ein roter Rückstrahler sowie ein mit "Z" markierter roter Großflächen­rückstrahler befestigt sein. Vorn muss ein weißer Rückstrahler montiert sein. Weiterhin sind gelbe Rückstrahler an den Pedalen und mindestens zwei nach jeder Seite wirkende in den Speichen jedes Rades anzubringen. Alternativ zu Speichenreflektoren sind auch Reifen mit ringförmigen Reflektorstreifen erlaubt.
  • Jedes Fahrrad muss mit mindestens einer helltönenden Glocke ausgerüstet sein. Andere Einrichtungen für Schallzeichen, wie zum Beispiel Radlaufglocken, sind nicht zulässig.
  • Das Fahrrad muss mit zwei, unabhängig voneinander wirkenden, funktionstüchtigen Bremsen ausgestattet sein.

HINWEIS: Das Tragen eines Helmes ist zwar keine Pflicht, jedoch jeder Radfahrerin und jedem Radfahrer dringend anzuraten. Insbesondere Kinder sollten unbedingt einen Fahrradhelm tragen!

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Wenn Kinder mitfahren

Kindersitze

  • Auf Fahrrädern dürfen Kinder nur bis zum vollendeten siebten Lebensjahr mitgenommen werden. Das Fahrrad muss dabei von einer mindestens 16 Jahre alten Person gefahren werden. Außerdem muss an dem Fahrrad ein besonderer Sitz für Kinder vorhanden sein und durch Radverkleidungen (oder gleich wirksame Vorrichtungen) dafür gesorgt werden, dass die Füße der Kinder nicht in die Speichen geraten können.

Fahrradanhänger

  • Hinter Fahrrädern dürfen in Anhängern, die zur Beförderung von Kindern eingerichtet sind, bis zu zwei Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr mitgenommen werden. Auch hier muss die Person, die das Fahrrad fährt, mindestens 16 Jahre alt sein. Die Begrenzung auf das vollendete siebte Lebensjahr gilt nicht für die Beförderung eines behinderten Kindes.
  • Bestimmungen für das Mitführen von Anhängern hinter Fahrrädern sind:
    • Abmessungen:
      • Breite: maximal ein Meter
      • Höhenempfehlung: maximal 1,40 Meter
      • Längenempfehlung: maximal zwei Meter
    • Es sind keine Bremsen für Anhänger vorgeschrieben. Deshalb sollten die Bremsen des Zugfahrrades absolut zuverlässig funktionieren.
    • Die Anhängerkupplung soll so gebaut sein, dass eine verkehrssichere Verbindung von Fahrrad und Anhänger gewährleistet ist.
    • Beleuchtung: Bei einer Breite des Anhängers von maximal 0,6 Meter genügen zwei rote Rückstrahler und eine Schlussleuchte an der Rückseite. In jedem Fall sind zwei Speichenrückstrahler zu verwenden.
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Schutz vor Fahrraddiebstahl

Der sicherste Schutz vor Diebstahl ist immer noch ein gutes Schloss, wobei die Fahrradverbände vor allem Bügelschlösser empfehlen. Als Faustregel gilt: Der Wert des Schlosses sollte ein Zehntel des Werts des Fahrrades ausmachen. Darüber hinaus sollte das Fahrrad nach Möglichkeit in einem abschließbaren Raum untergebracht werden.

Sie können Ihr Fahrrad auch codieren und polizeilich registrieren lassen.


DETAILS:

  • Codierung von Fahrrädern
    (Liste "Verfahren und Dienstleistungen" oben rechts in der Randspalte)
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Fahrradversicherungen

Bevor man eine Zusatzversicherung abschließt, sollte man prüfen, ob das Fahrrad nicht günstiger durch eine Erweiterung der Hausratschutzes versichert werden kann. Auch wenn Sie Ihr Fahrrad versichert haben, müssen Sie es sorgfältig sichern, denn bei Diebstahl kommt die Versicherung nur dann für den Schaden auf, wenn das gestohlene Fahrrad sorgfältig abgeschlossen war.


ACHTUNG: Hausratversicherungen haben in der Regel eine so genannte Nachtzeitklausel. Danach besteht außerhalb von Wohnung oder Keller zwischen 22 und 6 Uhr kein Versicherungsschutz – es sei denn, man wollte mit dem Rad in dieser Zeit noch den Heimweg antreten.

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Links

Umfangreiche Informationen rund um das Thema Fahrradfahren finden Sie unter anderem auf diesen Internetseiten:

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Freigabevermerk
Dieser Text wurde freigegeben durch die Sächsische Staatskanzlei.

Folgende Verwaltungsvorgänge sind für diese Lebenslage relevant


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