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Lebenslagen-> Schwangerschaft und Geburt-> 4. Nach der Geburt-> Staatsangehörigkeit
Staatsangehörigkeit 

Ein Kind erwirbt mit der Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn Mutter oder Vater die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.

Bei einer Geburt im Ausland muss der deutsche Elternteil innerhalb eines Jahres der zuständigen Auslandsvertretung die Geburt anzeigen.


Ist bei der Geburt des Kindes nur der Vater deutscher Staatsangehöriger, muss allerdings die Anerkennung oder Feststellung der Vaterschaft bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres des Kindes abgegeben oder eingeleitet sein, damit für das Kind die deutsche Staatsangehörigkeit geltend gemacht werden kann.


Sind Mutter und Vater ausländische Staatsangehörige, erwirbt das Kind die deutsche Staatsangehörigkeit mit der Geburt, wenn es in Deutschland geboren wird und folgende weitere Voraussetzungen erfüllt sind: Zumindest ein Elternteil muss

  • sich seit mindestens acht Jahren rechtmäßig in Deutschland aufhalten,
  • auf unabsehbare Zeit in Deutschland leben (Aufenthalt ist nicht nur vorübergehend) und
  • einen entsprechenden Aufenthaltsstatus nach § 4 Absatz 3 Nummer 2 des Staatsangehörigkeitsgesetzes (StAG) besitzen. Weitere Informationen über diesen Status erhalten Sie über den obigen Link direkt im Gesetzestext.

Der Standesbeamte prüft, ob die Voraussetzungen gegeben sind. Sind sie es, nimmt er die Eintragung ins Geburtenregister vor.

DETAILS:

  • Geburtenregister – beglaubigter Ausdruck
    (Liste "Verfahren und Dienstleistungen" oben rechts in der Randspalte)

Bei ausländischen Eltern besteht die Möglichkeit, dass ihr Kind zwei oder mehr Staatsangehörigkeiten erhält (Mehrstaatigkeit). Ist Mehrstaatigkeit gegeben, muss sich das Kind nach der Volljährigkeit (also nach Vollendung des 18. Lebensjahres) bis zum 23. Lebensjahr für eine Staatsangehörigkeit entscheiden und entsprechend erklären. Gibt es keine Erklärung bis zu diesem Zeitpunkt ab, geht die deutsche Staatsbürgerschaft verloren.


TIPP: Weitere Informationen und Auskünfte erteilen Ihnen die Staatsangehörigkeitsbehörden (wenn Sie in einem Landkreis wohnen: das Landratsamt; wenn Sie in einer Kreisfreien Stadt wohnen: die Stadtverwaltung). Die entsprechenden Rechtsgrundlagen zu diesem Thema finden Sie in den §§ 4 und 29 StAG.

 

MEHR ZU DIESEM THEMA:
Kapitel "Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit"
Optionsreglung und Optionspflicht

 


Freigabevermerk
Dieser Text wurde freigegeben durch die Sächsische Staatskanzlei.

Folgende Verwaltungsvorgänge sind für diese Lebenslage relevant


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