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Lebenslagen-> Innovation, Patent- und Mar...-> 1. Innovationen-> 1.2 Innovation als Gesch&au...
1.2 Innovation als Geschäftsidee 

Innovationen helfen nicht nur bestehenden Unternehmen, sich am Markt zu behaupten. Sie können auch für Einzelpersonen eine Chance sein. Oft werden Unternehmen überhaupt erst aus einer innovativen Idee heraus gegründet oder auf deren Grundlage weitergeführt.

Als Geschäftsidee kann Innovation für diese Adressaten besonders interessant sein:

  • Unternehmensgründung und -nachfolger
  • Studierende, Absolventen, Universitätsmitarbeiter ("Spin-offs")
  • Erfinder

Unternehmensgründung und -nachfolger

Ob Sie ein Unternehmen gründen oder ein bestehendes übernehmen und eventuell verändert weiterführen möchten – es ist nicht leicht, am Markt Fuß zu fassen oder Marktanteile zu behalten. Innovative Geschäftsideen sind ein Weg, um sich von Konkurrenzunternehmen abzuheben.

Einerseits können Sie bestehende Marktsegmente dahingehend beobachten, in welchen Bereichen Verbesserungen möglich wären, denn nicht immer ist eine ganz neue Idee notwendig. Andererseits sollten Sie versuchen, Marktnischen zu finden, die Sie mit innovativen Produkten und Dienstleistungen bedienen könnten.


Professionelle Unterstützung suchen

Eine scheinbar gute Geschäftsidee reicht nicht aus, um als Unternehmer erfolgreich zu sein. Wie Sie am besten an eine Unternehmensgründung herangehen, was Sie dabei berücksichtigen sollten und welche Stellen Ihnen Unterstützung anbieten, lesen Sie in der Rubrik "Unternehmensgruendung" von Amt24.


Einrichtungen, die sich mit dem Thema "Innovation" beschäftigen, finden Sie hier:

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Studierende, Absolventen, Universitätsmitarbeiter ("Spin-offs")

  • Gründungsbasis: Forschungsprojekt
  • Motoren für den Technologietransfer
  • Forschungskontakte nutzen
  • Von Hochschulnetzwerken profitieren
  • Fördermöglichkeiten ausschöpfen

Wenn Sie noch studieren und sich vorstellen können, später ein Unternehmen zu gründen, sollten Sie schon vor Ihrem Abschluss überlegen, in welche Richtung Ihre selbstständige Tätigkeit gehen könnte. Informieren Sie sich so früh wie möglich darüber, welche Möglichkeiten es an Ihrer Universität gibt, an Forschungsprojekten teilzunehmen.

Forschungsprojekte, an denen Studierende, Absolventen oder Angestellte einer Universität mitarbeiten, beinhalten nicht selten auch die Möglichkeiten für "Spin-off"-Gründungen.

 

Gründungsbasis: Forschungsprojekt

Spin-offs sind Unternehmensgründungen durch Studierende, Absolventen oder Wissenschafter auf der Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Kompetenzen aus Forschungsprojekten, die im Einvernehmen mit der betreffenden Hochschule oder Forschungseinrichtung gegründet werden. Spin-offs können auch entstehen, wenn ein Unternehmen auf der Suche nach einer technologischen Lösung an eine Forschungseinrichtung herantritt.

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Motoren für den Technologietransfer

Spin-offs bieten neue Produkte und Dienstleistungen an und sorgen damit für die schnelle Verbreitung wissenschaftlicher Methoden und Erkenntnisse in der Wirtschaft. Sie spielen eine wichtige Rolle beim Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft und beschleunigen den technologischen Wandel.

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Forschungskontakte nutzen

In Spin-offs finden häufig weitere Forschungsaktivitäten statt. Gleichzeitig haben Spin-off-Gründer meist eine Vielzahl von Kontakten zu Forschungseinrichtungen.

Diese Kontakte und die daraus entstehenden Netzwerke sind ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Sie können für die weitere Entwicklung des Unternehmens sehr nutzbringend sein und bieten vor allem Ansatzpunkte für weitere gemeinsame Forschungsprojekte sowie für die Gewinnung hochqualifizierter Mitarbeiter. Auf diese Weise können Spin-offs ein hohes Innovationsniveau und damit einen wesentlichen Vorsprung gegenüber Konkurrenzunternehmen erreichen.

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Von Hochschulnetzwerken profitieren

In den meisten Fällen werden Spin-offs aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen gegründet, die während des Hochschulstudiums gewonnen wurden. Um diese Entwicklung zu unterstützen, haben viele Hochschulen eigene Netzwerke zur Unterstützung von Existenzgründungen aus Hochschulen geschaffen. Das Angebot reicht von Lehrveranstaltungen über Beratungsangebote bis hin zur Bereitstellung von Räumlichkeiten.


Vielleicht helfen Ihnen die folgenden Internetseiten von sächsischen Universitäten und Hochschulen weiter:

  • www.dresden-exists.de
    Projekt "Dresden exists" der Technischen Universität Dresden
  • www.saxeed.net
    Gründernetzwerk Südwestsachsen der Technischen Universität Chemnitz, der Westsächsischen Hochschule Zwickau (FH), der Hochschule Mittweida (FH) und der TU Bergakademie Freiberg
  • www.smile.uni-leipzig.de
    SMILE steht für "Selbst Management Initiative LEipzig". Das gemeinsame Projekt von Universität, Handelshochschule und Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur unterstützt Studenten auf ihrem Weg, unternehmerisch tätig zu werden.
  • www.tz-zittau.de
    Gründerakademie "Unternehmensgründungen aus dem Hochschulbereich" der Hochschule Zittau/Görlitz (FH), dem Internationalen Hochschulinstitut Zittau (IHI) und dem Zentrum für angewandte Forschung (ZAF e. V.)
  • www.gruenderlehrstuhl.de
    SAP-Stiftungslehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation an der TU Dresden
  • www.htw-dresden.de/fue/
    Bereich Forschung und Entwicklung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH)
  • www.uni-leipzig.de/forschung/existenz.htm
    Informationen der Universität Leipzig rund um das Thema "Existenzgründung"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat zum Thema "Spin-off-Gründungen" die Studie "Spinoff-Gründungen aus der öffentlichen Forschung in Deutschland" herausgegeben. Dort können Sie alles über die Vorteile, Ziele, Wirkungen und Formen von Spin-offs, über Gründungsvoraussetzungen, Gründungshemmnisse und Ähnliches nachlesen.


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Fördermöglichkeiten ausschöpfen

Auch die unterschiedlichen Fördermaßnahmen für Unternehmensgründer können für Spin-off-Gründer infrage kommen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert beispielsweise im Rahmen des Programms "Exist – Existenzgründung aus Hochschulen" Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Absolventen an Hochschulen, die aus einer innovativen Idee heraus ein Unternehmen gründen wollen.

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Erfinder

Sie nehmen an, dass Sie etwas erfunden haben, das sich wirtschaftlich verwerten lässt? Dann sollten Sie als Erstes überlegen, wie Sie Ihre Erfindung am besten schützen lassen. Gewerbliche Schutzrechte sind die wirksamste Möglichkeit zu verhindern, dass Ihre Erfindung widerrechtlich benutzt wird. Was nicht geschützt ist, kann jeder verwerten!


Welche Schutzrechte es gibt und wie Sie vorgehen sollten, wenn Sie glauben, eine verwertbare Erfindung gemacht zu haben, lesen Sie im Kapitel "Innovationen schützen" und den dazugehörigen Verfahrensbeschreibungen nach.


MEHR ZUM THEMA:


Überlegen Sie danach, wie Sie Ihre Erfindung verwerten wollen. Nicht immer muss eine Idee gleich zur Gründung eines Unternehmens führen. Folgende weitere Möglichkeiten der Ideenverwertung gibt es: Sie können

  • Ihre Idee oder Erfindung in Ihrem Unternehmen verwerten – entweder alleine oder in Kooperation mit einem anderen Unternehmen.
  • anderen eine Lizenz an Ihrer Erfindung übertragen (das bedeutet, ein anderer Unternehmer zahlt Ihnen Lizenzgebühren, um Ihre Erfindung in einem von Ihnen festgelegten Umfang nutzen zu dürfen).
  • die gesamte Erfindung (das heißt das Patent an sich sowie gegebenenfalls das zugehörige Know-how) an einen Dritten verkaufen. Damit gehen alle damit verbundenen Rechte auf diesen über.

TIPP: In jedem Fall sollten Sie eine Erfindererstberatung in Anspruch nehmen. Diese wird in den Patentinformationszentren kostenlos von Patentanwälten angeboten.

Patentinformationszentren in Sachsen:

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Freigabevermerk
Dieser Text wurde freigegeben durch die Sächsische Staatskanzlei.

Folgende Verwaltungsvorgänge sind für diese Lebenslage relevant


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