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Soziale Absicherung der Pflegepersonen 

In Deutschland werden derzeit über 1,9 Millionen Menschen zu Hause gepflegt und betreut. In den meisten Fällen leisten Angehörige, Verwandte oder Freunde diese aufopfernde und schwierige Arbeit. Personen, die nicht erwerbsmäßig einen Pflegebedürftigen mindestens 14 Stunden pro Woche in dessen häuslicher Umgebung pflegen und versorgen, gelten als "Pflegepersonen".


Für diese freiwilligen Helfer ist es wichtig und unerlässlich, sozial abgesichert zu sein und die erbrachte Leistung auch honoriert zu bekommen. Die Pflegeversicherung hat deshalb die soziale Sicherung dieser ehrenamtlichen Pflegepersonen in folgenden Bereichen erheblich verbessert:


  • Gesetzliche Rentenversicherung
  • Gesetzliche Unfallversicherung
  • Arbeitslosenversicherung

Gesetzliche Rentenversicherung

Wer Pflegebedürftige betreut, muss ganz oder zumindest teilweise auf die eigene Berufstätigkeit verzichten. Dies bedeutet, dass die Pflegeperson nur noch eingeschränkt etwas für die eigene Altersvorsorge tun kann. Deshalb werden für Pflegepersonen in der Regel durch die Pflegekasse – unter bestimmten Voraussetzungen – Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Pflegepersonen vor Beginn der Pflegetätigkeit berufstätig waren.


HINWEIS: Die Höhe der Beiträge zur Rentenversicherung richtet sich nach der Pflegestufe der gepflegten Person und nach dem tatsächlichen Pflegeaufwand.


ACHTUNG: Wer neben seiner Pflegetätigkeit noch eine Berufstätigkeit von regelmäßig mehr als 30 Wochenstunden ausübt, für den werden keine Rentenversicherungsbeiträge aus der Pflegeversicherung gezahlt.

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Gesetzliche Unfallversicherung

Die Pflegeversicherung sorgt dafür, dass alle Pflegepersonen gesetzlich unfallversichert sind. Damit wird gewährleistet, dass die Pflegepersonen bei Unfällen im Zusammenhang mit ihrer Pflegetätigkeit und auch bei der Fahrt von und zu den Pflegebedürftigen abgesichert sind.

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Arbeitslosenversicherung

Gibt eine Pflegeperson ihre Beschäftigung auf, um einen Pflegebedürftigen zu pflegen, wird die arbeitslosenversicherungspflichtige Beschäftigung nicht selten für längere Zeit unterbrochen. Möchten Pflegepersonen nach dem Ende ihrer Pflegetätigkeit in das Erwerbsleben zurückkehren, können sie bei beruflicher Weiterbildung nach den Vorschriften gemäß Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) gefördert werden. Näheres zum Inhalt und Umfang der Förderung erfahren Sie bei den Agenturen für Arbeit.

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Freigabevermerk
Dieser Text wurde freigegeben durch die Sächsische Staatskanzlei.


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