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4. Familienfreundliche Unternehmen 

  • Was haben familienfreundliche Unternehmen zu bieten?
  • Was können Unternehmerinnen und Unternehmer über die gesetzlichen Regelungen hinaus tun?
  • Wie familienfreundlich ist mein Unternehmen?
  • Familienfreundliche Unternehmen in Sachsen mit Zertifikat
  • Informationen und Links für Unternehmen und Personalverantwortliche
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht auf der Agenda der meisten Unternehmen weit oben – das ist das zentrale Ergebnis des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2010.
  • Allianz für Familien
    (Internetportal des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz)

Der demografische Wandel macht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu einem anhaltend zentralen Thema für die Unternehmen. Wer als Arbeitgeber Beschäftigten mit Familienpflichten attraktive Arbeitsbedingungen bietet, erhöht seine Chancen im Wettbewerb um Fachkräfte und schafft damit gute Ausgangsbedingungen, um dauerhaft bestehen zu können.

 

Was haben familienfreundliche Unternehmen zu bieten?

  • mehr Möglichkeiten bei der Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
  • stärkere Motivation und geringere Fluktuation
  • geringere Kosten der Elternzeit
  • besseres Betriebsklima, stärkere Identifikation mit dem Unternehmen und höhere Einsatzbereitschaft
  • weniger Fehlzeiten
  • erhöhte Produktivität
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Was können Unternehmerinnen und Unternehmer über die gesetzlichen Regelungen hinaus tun?

Die gesetzlichen Regelungen schreiben Unternehmen Mutterschutzfristen und Elternzeit mit Kündigungsschutz vor. In Betrieben mit mehr als 15 Beschäftigungen muss – selbst für Führungskräfte – laut Gesetzgeber Teilzeitarbeit möglich sein. Seit 1. Juli 2008 haben Beschäftigte außerdem Anspruch auf Freistellung von der Arbeitspflicht zur Pflege eines nahen Angehörigen gemäß Pflegezeitgesetz.

Darüber hinaus können auch Sie selbst etwas für die Familienfreundlichkeit Ihres Unternehmens tun. Zeitgemäß sind

  • flexible Arbeitszeitmodelle wie Gleitzeit, Teilzeit, Vertrauensarbeitszeit oder komprimierte Stunden bei unveränderter Arbeitsdauer
  • Jobsharing und Teamarbeit als Modelle einer flexiblen Arbeitsorganisation. Dazu zählt auch die freie Gestaltung und Verteilung von Arbeitsaufträgen.
  • Telearbeit
  • Informations- und Kommunikationspolitik, mit der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über familienfreundliche Maßnahmen des Unternehmens unterrichtet werden. Bei größeren Firmen sorgen Familienbeauftragte und/oder Infoletter und Intranet für den Informationsfluss.
  • Maßnahmen der Personalentwicklung für Beschäftigte in Elternzeit wie Beratung und Weiterbildung
  • Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen, zum Beispiel Zuschüsse zur Kinderbetreuung
  • Beratung zur Kinderbetreuung, betriebseigene Angebote

Das Spektrum einer familienfreundlichen Unternehmenspolitik ist breit, gerade wenn es darum geht, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Pflege von Kindern und Angehörigen zu unterstützen. So bieten manche Arbeitgeber Eltern-Kind-Arbeitszimmer an, wenn das Kind einmal krank sein sollte und deshalb nicht in den Kindergarten gehen kann. Andere Unternehmen unterhalten einen firmeneigenen Kindergarten oder unterstützen kommunale Kindergärten oder Einrichtungen von freien Trägern, um Betreuungsplätze anbieten zu können.


Betriebskindergärten zahlen sich aus

Kinderbetreuung am Arbeitsort vermag nicht nur die Eltern, sondern auch das Unternehmen zu entlasten. Eine Unterstützung durch den Betrieb lohnt sich auch finanziell – in den ersten zwei Jahren lassen sich die Betriebskosten von Kindertagesstätten zur Hälfte über ein ESF-Förderprogramm finanzieren.

    MEHR ZU DIESEM THEMA:
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    Wie familienfreundlich ist mein Unternehmen?

    Ist Ihr Unternehmen schon auf Familienfreundlichkeit geprüft? Die Initiative "berufundfamilie" bietet dafür ein Zertifikat. Die Hertie-Stiftung entwickelte 1995 diese Auditierung, um in den Betrieben eine Personalpolitik zu fördern, mit der sich Familie und Beruf vereinbaren lässt. Die Initiative wird mit Mitteln des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert.


    WEITERE INFORMATIONEN:

    Familienfreundliche Unternehmen in Sachsen mit Zertifikat

    • Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Dresden (www.sms.sachsen.de)
    • Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Dresden (www.smwa.sachsen.de)
    • KOMSA Kommunikation Sachsen GmbH, Hartmannsdorf (www.komsa.com)
    • IMM Holding GmbH, Mittweida (www.imm-gruppe.de)
      ÜBERSICHT:

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      Informationen für Unternehmen und Personalverantwortliche

      bietet das Bundesministerium für Familie Senioren, Frauen und Jugend in folgenden Publikationen und Internetauftritten:


      WEITERE LINKS:
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      Freigabevermerk
      Dieser Text wurde freigegeben durch die Sächsische Staatskanzlei.


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