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2.4 Amtliche Verwahrung von Testament/Erbvertrag 

Ein eigenhändiges Testament wird auf Verlangen des Erblassers in besondere amtliche Verwahrung genommen. Für die besondere amtliche Verwahrung ist jedes Nachlassgericht (Amtsgericht) zuständig.

Sie können die amtliche Verwahrung formlos beantragen und sich hierbei auch von einer anderen Person vertreten lassen.


TIPP: Die amtliche Verwahrung des eigenhändigen Testaments ist empfehlenswert. Sie soll sicherstellen, dass das Testament im Erbfall aufgefunden wird. Außerdem soll sie das Testament beispielsweise vor Fälschungen schützen.


Ein öffentliches Testament ist von einem Notar oder einer Notarin in besondere amtliche Verwahrung zu bringen. Zuständig ist hierfür das Amtsgericht (Nachlassgericht) in dessen Bezirk der Notar seinen Amtssitz hat. Dasselbe gilt für Erbverträge, wenn nicht die Vertragsschließenden die besondere amtliche Verwahrung ausschließen. In diesem Fall bleibt die Urkunde in der Verwahrung des Notars.

Die Annahme zur Verwahrung sowie die Herausgabe der jeweiligen Verfügung von Todes wegen wird vom Rechtspfleger des Amtsgerichts angeordnet und von ihm und dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle gemeinschaftlich durchgeführt. Die Verwahrung erfolgt unter gemeinschaftlichem Verschluss des Rechtspflegers und des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle.

Dem Erblasser wird ein Hinterlegungsschein über die Verwahrung ausgestellt. Bei einem Erbvertrag wird jedem der Vertragsschließenden ein Hinterlegungsschein erteilt. Der Hinterlegungsschein wird sowohl vom Rechtspfleger als auch vom Urkundsbeamten der Geschäftsstelle unterschrieben und anschließend mit dem Dienstsiegel versehen.

Für die amtliche Verwahrung einer letztwilligen Verfügung wird ein Viertel der so genannten vollen Gebühr, mindestens jedoch EUR 10 erhoben. Die volle Gebühr ist abhängig vom Gegenstandswert.


HINWEIS: Befindet sich ein Testament oder ein Erbvertrag seit mehr als 30 Jahren in amtlicher Verwahrung, ermittelt die verwahrende Stelle von Amts wegen, ob der Erblasser noch lebt. Führen die Ermittlungen nicht zu der Feststellung, dass der Erblasser noch lebt, wird die Verfügung von Todes wegen eröffnet.



Freigabevermerk
Dieser Text wurde freigegeben durch die Sächsische Staatskanzlei.


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