Oelsnitz/Erzgebirge - Ein guter Flecken Erde
Oelsnitz-Panorama
Beginn der Navigation
Navigation überspringen
Ende der Navigation
Beginn des Hauptinhaltes
Hauptinhalt überspringen
Bürgerservice
Eine Seite zurück Zur Startseite E-Mail Zur Anmeldung

Lebenslagen-> Bauen-> 04. Genehmigung des Bauvorh...-> 4.4 Anforderungen an das Ba...-> Barrierefreies Bauen
Barrierefreies Bauen 

Menschen mit Behinderungen, alte Menschen und Personen mit Kleinkindern sind im täglichen Leben oft auf besondere Bedingungen angewiesen. Bei der Gestaltung von Gebäuden und Parkplätzen wird darauf besonders Rücksicht genommen, indem barrierefrei gebaut wird und damit Erleichterungen geschaffen werden.

In Gebäuden, die nicht mehr als zwei Wohnungen haben, entscheidet der Bauherr selbst, ob er barrierefrei bauen möchte oder nicht. Eine Verpflichtung dazu besteht nicht, gleichwohl sollte er diese Entscheidung mit Bedacht treffen. Denn Erschwernisse ergeben sich schnell nicht nur für Rollstuhlfahrer, sondern auch für Eltern mit Kinderwagen und Menschen, die mit dem Treppensteigen Probleme haben.

In Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohnungen müssen die Wohnungen eines Geschosses hingegen barrierefrei erreichbar sein. In diesen Wohnungen müssen die Wohn- und Schlafräume, eine Toilette, ein Bad und die Küche beziehungsweise die Kochnische mit dem Rollstuhl zugänglich sein.

Bei öffentlich zugänglichen baulichen Anlagen müssen die Bereiche, die für den allgemeinen Besucherverkehr gedacht sind, barrierefrei gestaltet sein. Menschen mit Behinderungen, alte Menschen und Personen mit Kleinkindern müssen diese erreichen und ohne fremde Hilfe nutzen können. Insbesondere gilt dies für:

  • Einrichtungen der Kultur und des Bildungswesens (zum Beispiel Schulen, Universitäten, Theater, Museen, Bibliotheken)
  • Sport- und Freizeitstätten
  • Einrichtungen des Gesundheitswesens (zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen)
  • Büro-, Verwaltungs- und Gerichtsgebäude
  • Verkaufs- und Gaststätten
  • Parkplätze und Garagen
  • Toilettenanlagen

Bei diesen Anlagen gelten bestimmte Anforderungen für Eingänge, Türen, Rampen, Treppen und Flure, auf die an dieser Stelle aufgrund des Umfangs nicht näher eingegangen werden kann. Oft ist es so, dass nicht das gesamte Gebäude barrierefrei sein muss, sondern es auch ausreichend sein kann, wenn es beispielsweise eine ausreichende Anzahl an behindertengerechten Plätzen in einem Theater oder einen barrierefreien Schalter in einer Bank gibt. Die Einrichtungen müssen vor allem der Zielgruppe gerecht werden.

Diese Anforderungen gelten nicht, wenn ihre Erfüllung aufgrund von schwierigen Geländerverhältnissen oder einer ungünstigen vorhandenen Bebauung mit einem unverhältnismäßigen Mehraufwand verbunden ist.


MEHR ZU DIESEM THEMA:

  • Schriftenreihe "Barrierefreies Planen und Bauen im Freistaat Sachsen" des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz:
    • Heft 1: Planungsgrundlagen für barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Verkehrsraumes
    • Heft 2: Planungsgrundlagen für barrierefreie öffentlich zugängige Gebäude, andere bauliche Anlagen und Einrichtungen
    • Heft 3: Planungsgrundlagen für barrierefreie Wohnungen
    • Heft 4: Planungsgrundlagen für Wohn-, Pflege- und Betreuungsstätten


Freigabevermerk
Dieser Text wurde freigegeben durch die Sächsische Staatskanzlei.


Eine Seite zurück Zum Seitenanfang
Beginn der Blöcke
Blöcke überspringen
Beginn des Darstellungsformulares
Darstellungsformular überspringen
Darstellung
Ende des Darstellungsformulares


Logo Tor zum Erzgebirge

Logo Landesgartenschau Oelsnitz/Erzgebirge 2015

SIS - Senioren und Ehrenamt


Wappen des Erzgebirgskreises

Logo der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH

Logo der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH

Logo des Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Logo des european energy award