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Lebenslagen-> Bauen-> 02. Förderung, finanzi...-> 2.2 Finanzierungsplan und m...
2.2 Finanzierungsplan und monatliche Belastung 

Wenn Sie wissen, von welchen Kosten Sie bei Ihrem Traum vom eigenen Haus ausgehen können, müssen Sie einen Finanzierungsplan aufstellen. Welche Eigenmittel habe ich zur Verfügung, wie viele Fremdmittel (Darlehen) brauche ich?

Ihre Aufgabe und das eigentliche Kunststück besteht darin, mit den Kosten, die Sie aufgrund der in Anspruch genommenen Fremdmittel (Kredite, Darlehen, Hypotheken) und der Bewirtschaftung des Hauses (Betriebskosten, Instandhaltung) haben, unter Ihrer persönlichen monatlichen Belastungsgrenze zu bleiben. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass Sie mit Ihrer veranschlagten monatlichen Belastbarkeit die benötigten Fremdmittel finanzieren können müssen.

In unseren "Berechnungshilfen" [PDF] finden Sie dafür ein Rechenbeispiel.


Eigenmittel und Eigenleistungen

In den "Berechnungshilfen" [PDF] finden Sie eine Tabelle, mit der Sie Ihre Eigenmittel und Eigenleistungen zusammenstellen können.

Staatliche und kommunale Fördermittel sollten Sie bei Ihren Eigenmitteln erst dann mit einplanen, wenn Sie einen rechtsverbindlichen Bescheid in den Händen halten und auch nur insoweit, wie Sie diese nicht zurückzahlen müssen. Das Geld können Sie dann bei Ihrer Aufstellung Ihrem Guthaben hinzurechnen.

Seien Sie bei den Eigenleistungen unbedingt realistisch und überlegen Sie, welche Bauarbeiten Sie wirklich selbst ausführen können.

"Eine solide Finanzierung erfordert mindestens ein Drittel Eigenmittel" besagt eine Faustregel. Entscheiden Sie selbst, welchen Anteil Sie sich zumuten können. Tatsache ist, dass ein Mehr an Eigenmitteln und eine Weniger an Fremdmitteln später zu einer geringeren monatlichen Belastung führt. Je mehr Eigenmittel, desto sicherer und solider ist Ihre Finanzierung.

Fremdmittel

Auch dafür finden Sie in den "Berechnungshilfen" [PDF] eine Übersicht, mit der Sie Ihren Finanzbedarf und die hieraus resultierenden Zins- und Tilgungsraten ermitteln können. Beachten Sie bitte, dass Sie jeden Kredit erst dann fest einplanen, wenn Sie die verbindliche Zusage dafür erhalten haben.

Mögliche monatliche Belastbarkeit

Dies ist der zentrale Wert in Ihrer Finanzierung. Wie viel Geld haben Sie im Monat für die Finanzierung der Fremdmittel und die Bewirtschaftung des Hauses zur Verfügung? Wie viel Geld soll übrig bleiben für einen Urlaub oder ein neues Auto?

Den Wert errechnen Sie ausgehend von Ihren durchschnittlichen monatlichen Einkünften und den sonstigen Ausgaben. Wenn Sie bereits bisher gezielt gespart haben, ist dieser Sparbetrag ein guter Richtwert. Ergänzt mit der bisher gezahlten Wohnungskaltmiete ergibt sich in etwa Ihre monatliche Belastungsgrenze. Zur Verdeutlichung haben wir hierfür in den "Berechnungshilfen" [PDF] ein Rechenbeispiel aufgeführt.

Zwei Faustregeln für die Finanzierung

Zur anfänglichen Orientierung kann man zwei Faustregeln heranziehen:

  • Die monatliche Belastung sollte folgende Anteile des Nettoeinkommens einer Familie nicht überschreiten:
    • mittlere Einkommen (bis EUR 2.600): 30%
    • höhere Einkommen (bis EUR 3.500) :35%
    • darüber liegende Einkommen: 40%
  • Für jeden "übrigen" Hunderteuroschein kann man bei einem Zinssatz von 7% und einer Tilgung von 1% etwa EUR 15.000 (bei 9% EUR 12.000) an Fremdmitteln aufnehmen. Bei einer angenommenen möglichen Belastung von EUR 1.000 sind das also EUR 150.000 (EUR 120.000).

Tatsächliche monatliche Belastung

In den "Berechnungshilfen" [PDF] können Sie nun abschließend eine Übersicht mit Ihrer jährlichen und monatlichen Belastung ausfüllen, die Ihnen aufgrund der Finanzierung der Fremdmittel und der Betriebs- und Instandhaltungskosten des Hauses entstehen werden. Sie können dann beurteilen, ob die tatsächliche Belastung für Sie wirtschaftlich tragbar sein wird.


HINWEIS: Diese Hinweise und Rechenhilfen stellen nur einen möglichen Ansatz dar. Wenn Sie sich unsicher sind, empfiehlt sich der Rat eines Finanzfachmanns.



Freigabevermerk
Dieser Text wurde freigegeben durch die Sächsische Staatskanzlei.


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