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EFRE 2007-2013
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Europäischer Fond für regionale Entwicklung (EFRE) 2007-2013
 
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Seit dem Jahr 2001 setzt der Freistaat Sachsen auch EU-Mittel in der Stadtentwicklung ein. Bei der Entwicklung städtischer Problemgebiete können seitens der Kommunen eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten für die wirtschaftliche Entwicklung, den Städtebau und das Wohnumfeld, die soziokulturelle Infrastruktur, die Verbesserung der Umweltsituation und die Stadtteilarbeit in Anspruch genommen werden. Unterschiedliche Maßnahmen sollen untereinander abgestimmt und unter Beteiligung der entsprechenden Akteure bzw. Maßnahmenträger - und das heißt auch der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil - konzipiert und umgesetzt werden. Voraussetzung für die Förderung sind gebietsbezogene integrierte Handlungskonzepte, die deutlich machen, wie eng z. B. Maßnahmen der Wirtschaftsförderung auch mit städtebaulichen Maßnahmen zusammenhängen und sich gegenseitig in ihrer Wirkung steigern können. Über diesen Weg wird in Sachsen eine Vielzahl von Projekten von der Europäischen Union finanziert.

In Sachsen stehen in der Förderperiode 2007 bis 2013 rund vier Milliarden Euro zur Verfügung, 3,1 Milliarden Euro davon aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ein spezielles Förderprogramm aus dem EFRE beinhaltet den Schwerpunkt „Nachhaltige Stadtentwicklung“ und ist auf die Städte und Gemeinden ausgerichtet. Speziell werden hier Stadtquartiere gefördert, in denen sich städtebauliche, ökonomische, ökologische und soziale Probleme potenzieren. In den fünf Handlungsfeldern

Infrastruktur/städtebauliche Situation
Bürgergesellschaft
qualifizierte Freizeitgestaltung
Wirtschaft
Programmbegleitung/Öffentlichkeitsarbeit

werden Maßnahmen und Projekte gefördert.

Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens für sächsische Kommunen hat das Sächsische Staatsministerium des Innern 20 Städte aus den Bewerbern ausgewählt und Förderbescheide übergeben. Die Stadt Oelsnitz/Erzgeb. erhält rund 2,6 Mio. Euro von der für den Freistaat Sachsen zur Verfügung stehenden Fördersumme von 99 Mio. Euro.

Der Oelsnitzer Stadtrat fasste am 26. März 2009 einstimmig den Beschluss zum EFRE-Fördergebiet „Bergbaustandort Oelsnitz“. Damit ist die formale Voraussetzung gegeben, dass die beantragten EFRE-Fördergelder fließen können.

Die Grenze des EFRE-Fördergebietes orientiert sich an den drei wichtigsten Oelsnitzer Steinkohlenschächten, Deutschland-, Friedens- und Albert-Funk-Schacht sowie dem Bahnhofsgelände.

Das Gebiet entstand mit dem Beginn des Steinkohlenabbaus Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts. Gebäude und industrielle Anlagen aus der Zeit zwischen 1870 und 1948 bestimmen die Bausubstanz. Die ursprünglich dörfliche Struktur wurde dadurch städtebaulich völlig neu geprägt. Heute konzentriert sich hier der städtische Einzelhandel.

Die Auswahl des Programmgebietes (PG) „Bergbaustandort Oelsnitz“ erfolgte auf Grund seiner funktionalen, städtebaulichen, strukturellen, ökonomischen und sozialen Probleme. Aus der komplexen Problemlage ergibt sich für die Stadtverwaltung, für die Bewohner und andere Akteure umfassender Handlungsbedarf. Andererseits verfügt das Gebiet über Potenziale für eine langfristige und stabile Entwicklung. Diese Potenziale liegen beispielsweise im städtebaulichen Wert zahlreicher Gebäude, im Naherholungswert der Deutschlandschachthalde, im Bestand regional und überregional bedeutsamer Einrichtungen und im Engagement vieler Akteure. Mit den vorgesehen Maßnahmen sollen die Potenziale erschlossen und langfristig eine erfolgreiche Stadtentwicklungspolitik umgesetzt werden.

Folgende Maßnahmen wurden im Rahmen des EFRE-Programms bereits umgesetzt und mit Verwendungsnachweis geprüft:

Mit der Maßnahme „Oelsnitzer Stadtteilschriften“ hat die Stadt eine Schriftenreihe erarbeitet, die interessierte Leser in Oelsnitz und außerhalb gleichermaßen über das EFRE-Gebiet informiert. In jedem Exemplar wird über unterschiedliche Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im EFRE-Programmgebiet informiert. Die Weiterführung für die nächsten Jahre ist seitens der Stadt geplant. Im Folgenden stehen die 3 Stadtteilschriften der Jahre 2010, 2011 und 2012 zum Download zur Verfügung.


Eine weitere Maßnahme ist der "Rückbau der baulichen Anlagen des ehemaligen Kohlehandels am Bahnhof Neuoelsnitz, Fl-Nr. 1156 der Gemarkung Oelsnitz". Hier wurden drei leer stehende Gebäude zurückgebaut und die freigewordene Fläche durch das Anlegen von Schotterrasenflächen und das Bepflanzen mit Bäumen und Sträuchern rekultiviert.

 

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