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Bergbauweg - Station 15 - Rathhaus
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Bild der Tafel an der Station 15 des Bergbauweges.

Die Entwicklung des Ortes

Die Besiedelung des Ortes begann im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts. Damals bedeckte ein dichter Urwald ("Miriquidi") weite Teile dieses Gebietes. Der Name Oelsnitz stammt aus dem Altsorbischen und bedeutet soviel wie "Ort am Erlenbach". Er diente den Stämmen slawischer Sorben, die im sächsischen Vorland siedelten, als Orientierungsname.


1386 wird Oelsnitz das erste Mal als Dorf urkundlich erwähnt. Der Ort entwickelte sich zu einem großen Doppelreihendorf mit umfangreichen Waldhufenfluren. Die ersten Häuser und Bauernhöfe sammelten sich um den Hegebach an.


1592 wurde der anfangs durch schwierige Lehensverhältnisse stark zersplitterte Ort unter schönburgischer Herrschaft geeinigt.

Im 16. Jahrhundert entstanden in Oelsnitz neue Bevölkerungsschichten: Klein-bauern, Häusler, Hausgenossen und Tagelöhner. Auf Grundlage des heimischen Flachsanbaus und der Schafzucht entwickelte sich das textile Hausgewerbe des Spinnens, Webens und Wirkens.


1756-63 bringt der Siebenjährige Krieg Not und Leid über die Bevölkerung des Ortes. Hohe Tributzahlungen an die Franzosen belasten das Dorf finanziell sehr stark. Allerdings blüht durch die von Napoleon verhängte Kontinentalsperre gegen England das Textilgewerbe auf.


1831 wurde in Oelsnitz die erste Steinkohle gefunden. Damit begann ein völlig neuer Entwicklungsabschnitt des Ortes.


1871 entstanden im Dorf viele große Schächte und in rascher Folge viele Steinkohlenbauvereine als Aktiengesellschaften. Eingeleitet wurde diese Phase von der Teufe des "Kaiserin-Augusta-Schachtes" (heute Bergbaumuseum).


Der Bergbau verhalf dem Ort zu Wohlstand und einer raschen Industrialisierung. Das wurde auch im Stadtbild sichtbar. Es entstanden Geschäftsstraßen mit großer Warenvielfalt, ein Kaufhaus sowie viele Gaststätten und Kneipen.


1924 erhielt Oelsnitz als damals größtes sächsisches Dorf mit mehr als 20.000 Einwohnern das Stadtrecht.


1999 wurde die Gemeinde Neuwürschnitz in die Stadt Oelsnitz eingegliedert.

 

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