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Bergbauweg - Station 10 - Deutschlandschacht
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Bild der Tafel an der Station 10 des Bergbauweges.

Die "Deutschlandschächte"

1871-1874 wurde der "Deutschlandschacht I" bis auf 699 m geteuft. Es wurden insgesamt 7 Flöze durchörtert. Das Mächtigste (2,96 m) traf man bei einer Teufe von 680,60 m an. Wegen großer Druckverhältnisse kam es immer wieder zu Zusammenbrüchen.


1872-1877 wurde der "Deutschlandschacht II" als Schwestergrube des "Deutschlandschachtes I") auf 638 m geteuft. Im gleichen Jahr begann die Förderung.


1877 gelang es in einer Tiefe von 663,30 m die beiden Schächte zu verbinden. Aufgrund der damit einhergehenden günstigen Wetterführung sanken die hohen Temperaturen, womit wiederum höhere Arbeitsleistungen erzielt werden konnten.

1878 bekamen die beiden Schächte - nach Fertigstellung der Eisenbahnstrecke von Stollberg nach St. Egidien - einen Gleißanschluss zum Hauptbahnhof Oelsnitz.


1888 kam es zu einem größeren Brand. Der Schacht wurde gesperrt und abgedämmt. Die Aufrechterhaltung des Schachtes brauchte die finanziellen Mittel der Aktiengesellschaft "Steinkohlenbauverein Deutschland" auf. Die Folge war ihre Auflösung am 29. Dezember 1888.


1889 wurde die Gewerkschaft "Deutschland" gegründet.


1895 wurde das schachteigene Kraftwerk in Betrieb genommen. Mit den zwei Dampfmaschinen von je 250 PS, einer Zweiphasen-Wechselstrommaschine von 145 kW und einer Gleichstrom-Nebenschlussmaschine von 6 kW war das Werk die größte elektrische Anlage im gesamten deutschen Steinkohlenbergbau. Durch die hohe Leistungsfähigkeit konnten auch außerbetriebliche Anlagen mitversorgt werden. Z. B. erhielt die Oelsnitzer Straßenbeleuchtung Strom aus dem Werk. An dieser Stelle ist erwähnenswert, dass es für eine Gemeinde in der Größe von Oelsnitz zur damaligen Zeit sehr ungewöhnlich war, eine elektrische Straßenbeleuchtung zu besitzen.


1919 übernahm die Stadt Leipzig 2/3 aller Kuxe (Aktien) der "Gewerkschaft Deutschland".


1920 wurde auf der Schachtanlage II ein neuer Förderturm von 50 m Höhe errichtet.


1946 ging die Gewerkschaft "Deutschland" durch Enteignung in den Status eines Volkseigenen Betriebes (VEB) über.


1960 vereinigten sich der "Deutschland-" und der "Karl-Liebknecht-Schacht" zum VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz/Erzgeb.


1969/70 wurden beide "Deutschlandschächte" verfüllt.

 

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