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Bergbauweg - Station 09 - Altes Energiewerk
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Bild der Tafel an der Station 9 des Bergbauweges.

Das Oelsnitzer Kraftwerk

Um die Jahrhundertwende entstanden vielerorts im damaligen "Deutschen Reich" Elektrizitätswerke, so auch in Oelsnitz. Bereits 1882 fuhr im Freitaler Steinkohlenbergbau bei Dresden die erste elektrische Grubenbahn der Welt.


1890 wurde in Oelsnitz zum ersten Mal eine elektrische Pumpe in Betrieb genommen.


1900 wurde das "Erzgebirgische Elektrizitätswerk" in Betrieb genommen. Drei Kolbendampfmaschinen von je 400 PS trieben die Generatoren an. Mit diesem Strom konnten nicht nur die bis dahin von der "Gewerkschaft Deutschland" belieferten Abnehmer, sondern eine weitaus größere Zahl von Kunden im Gebiet Oelsnitz und Umgebung versorgt werden.

1907 mussten die Dampfmaschinen den weitaus stärkeren Dampfturbinen weichen. Die erste Dampfturbine hatte bereits eine Leistung von 1.000 PS und 820 kVA.


1909 folgte eine zweite Dampfturbine mit einer Leistung von 1.200 PS und 1.250 kVA.


1911 wurde eine Dritte mit 2.900 PS und 3.000 kVA eingebaut. Mit zwei weiteren von je 3.000 PS und 4.280 kVA vollendete man den Ausbau des Werkes. Dieser Maschinenbestand reichte aus, um das Gebiet Oelsnitz bis hinauf nach Geyer, Lößnitz und den gesamten Mülsengrund mit Strom zu versorgen. Die Kapazität der Feuerungsanlage umfasste zwölf Kessel.


1920 wurde die maximale Produktionsleistung erreicht. Das benachbarte Steinkohlenwerk "Deutschland" versorgte das Energiewerk mit Kohlen.


1926 übernahm die Aktiengesellschaft "Sächsische Werke" das Oelsnitzer Unternehmen. Durch die neuen Braunkohlekraftwerke Böhlen, Espenhain und Hirschfelde verlor das hiesige Energiewerk immer mehr an Bedeutung.


1945 ging das alte Unternehmen in Liquidation. Es wurde von der russischen Besatzungsmacht übernommen.


1947 wurde das Energiewerk zum Volkseigentum erklärt.


1948 fand eine neuerliche Umbildung der Energiewirtschaft statt. Das Werk wurde eine Abteilung des neu gegründeten Zwickauer "Energiebezirkes Ost". Später wurde es als Umspannwerk genutzt.


Das Werk Eisen, Bleche und Metalle Schwarzenberg (EBM) zog in die Hallen ein. Eine Verwaltungsabteilung der Energieversorgung war bis Anfang der 90er Jahre hier noch ansässig.

 

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