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Bergbauweg - Station 08 - Bohrung
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Bild der Tafel an der Station 8 des Bergbauweges.

Die Grundwassermessstelle

Im Lugau-Oelsnitzer Revier wurde in den Jahren 1844 bis 1971 Steinkohle abgebaut. Um die Grubengebäude von Wasser freizuhalten, wurden die zufließenden Grubenwässer aus den Bergwerken an die Tagesoberfläche gepumpt. Mit Einstellung des Abbaus Anfang der 1970-er Jahre erfolgte auch die Einstellung der bergmännischen Wasserhebung. Seitdem füllen sich die verbliebenen unterirdischen Hohlräume mit Wasser.


Mit der Schließung der Bergwerke wurde keine Grundwassermesstechnik installiert, so dass eine Beobachtung des Grubenwasseranstieges im Zeitraum von 1971-2004 nicht möglich war. Mit der 2003/2004 niedergebrachten Tiefenbohrung, welche Bestandteil des Grundwassermessnetzes des Freistaates Sachsen ist, werden seit 2005 Stand und Qualität des Grubenwassers kontinuierlich beobachtet und gemessen.

Die Bohrung hat eine Teufe von 633,8 m und durchteuft die geologischen Bildungen des Rotliegenden (295 bis 270 Mio. Jahre alt), das steinkohleführende Oberkarbon (320 bis 295 Mio. Jahre alt) und erreicht bei 631 m das ordovizische Grundgebirge (495-443 Mio. Jahre alt).


Für den Fall, dass das Grundwasser die Nähe der Erdoberfläche erreicht und nicht über tiefer gelegene Bereiche über- oder untertägig abfließt, können rechtzeitig Maßnahmen eingeleitet werden, um einer Entstehung von eventl. Vernässungsflächen im Stadtgebiet Oelsnitz zu begegnen.


Der Grundwasserstand hatte am 16.11.2004 das Niveau von 415 m unter Gelände (entspricht - 49 m HN) erreicht.


Die Tiefenbohrung ist die tiefste Messstelle im Grundwassermessnetz des Freistaates Sachsen.


Weitere Informationen zur Geologie und zum technischen Ausbau der Bohrung sind den Schautafeln am Pegelhaus zu entnehmen.

 

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