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Bergbauweg - Station 03 - Erzgebirgisches Becken
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Bild der Tafel an der Station 3 des Bergbauweges.

Die Entstehung der Steinkohle

Vor uns liegt ein Teil des Erzgebirgischen Beckens. In der Karbonformation breiteten sich hier vor ca. 305 Mio. Jahren auf einer Fläche von ca. 25 km² Seen und Moore aus.


Es herrschte ein feuchtwarmes Klima, welches eine gute Voraussetzung für eine üppige Vegetation bildete. Neben riesigen baumartigen Schachtelhalmen (Calamiten) wuchsen Schuppenbäume (Lepidodendren), Siegelbäume (Siggilarien), wucherten Baumfarne, Farne, Farnsamer und Cordaiten. Blütenpflanzen gab es noch keine.


Abgestorbene Pflanzenkörper häuften sich in den Sümpfen zu mächtigen Torfschichten an. Durch Absinken des Beckens (tektonische Vorgänge) und durch Abdeckung von Gestein und Schlammschichten (Erosion) kam es zum Anstieg von Temperatur und Druck.


Im Laufe der Zeit wurden die organischen Substanzen umgesetzt. Sauerstoff, Wasserstoff und Stickstoff wurden als "flüchtige Bestandteile" abgespalten. Durch Anreicherung von Kohlenstoff kam es zur Inkohlung (Torf-Braunkohle-Steinkohle).


Im Lugau-Oelsnitzer Revier wurden 14 abbauwürdige Flöze von Mächtigkeiten zwischen einem und drei Meter erkundet. Durch die Überlagerungen vom Haupt-, Vertrauens- und Glückaufflöz traf man auf mehr als 20 m Steinkohle.


Die karbonischen Ablagerungen auf dem phyllitischen Grundgebirge betrugen ca. 170 m. Durch tektonische Bewegungen bewirkt, neigten sich die Flöze von SO nach NW etwa 10°.


An der Grenze Niederwürschnitz-Neuoelsnitz wurde die erste Kohle an der Erdoberfläche gefunden, wogegen man in Hohndorf erst bei 815 m Tiefe auf Kohle stieß.


Von 1844 bis 1971 wurden im Lugau-Oelsnitzer Revier insgesamt 142 Mio. Tonnen Steinkohle gefördert.


Mit dieser Menge hätte man einen Damm von 3 m Breite und 1 m Höhe um den Äquator aufschütten können (Äquatorlänge: 40.076,6 km).

 

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