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Bergbauweg - Station 01 - Bergbaumuseum
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Bild der Tafel an der Station 1 des Bergbauweges.

Der "Karl-Liebknecht-Schacht"

1831 entdeckte der fürstlich - schönburgische Forstbeamte Friedrich Heinrich Wey die erste Steinkohle hier in Neuoelsnitz, nahe der Erdoberfläche.


1844 also erst einige Jahre später, förderte Karl Gottlob Wolf die erste abbauwürdige Kohle aus einer Tiefe von ca. 10 m.


1869-74 ließ Fürst Otto Friedrich von Waldenburg den "Kaiserin-Augusta-Schacht" (vor dem wir hier stehen) bis auf eine Tiefe von 313 m teufen.


1875 erhielt der Schacht einen Eisenbahnanschluss in Richtung Lugau-Wüstenbrand


1895 wechselte der Schacht vom "Fürstlich-Schönburgischen-Steinkohlenwerk" in den Besitz des Lugauer Steinkohlenbauvereins "Gottes-Segen" über.


1922-23 wurde in nur 18-monatiger Bauzeit und bei vollem Förderbetrieb der jetzige Förderturm errichtet. Das war eine große planerische und ingenieurtechnische Herausforderung. In den fertig gestellten Förderturm wurde eine elektrische Fördermaschine eingebaut.


1932-34 wurde der Schacht bis auf 595 m geteuft. Die Hauptfördersohle lag bei 560 m. Das Füllort war damals das größte und modernste Deutschlands.


1933 kam zur ersten Fördermaschine noch eine zweite hinzu. Danach erhöhte sich die Fördermenge auf 1 Mio. Tonnen pro Jahr. Damit war der "Kaiserin-Augusta-Schacht" eines der leistungsfähigsten Steinkohlenwerke Deutschlands.


1946 wird der "Kaiserin-Augusta-Schacht" zum staatlichen Eigentum erklärt und in "Karl-Liebknecht-Schacht" umbenannt.


1948 förderte Adolf Hennecke in einer gut vorbereiteten Sonderschicht 24,4 m³ Kohle. Das bedeutete eine Leistungserfüllung von 387 %. Damit war der Grundstein für die Aktivistenbewegung in der DDR gelegt.


1971 wird am 31.März der letzte Hunt des "Karl-Liebknecht-Schachtes" gefördert.


1975 wurde der Schacht als letzter im Lugau–Oelsnitzer Revier verfüllt. Ein Jahr später begann die Umgestaltung zum Bergbaumuseum.


1986 wurde das Bergbaumuseum feierlich eröffnet.

 

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