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European Energy Award
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European-Energy-Award

Seit dem Jahr 2008 arbeitet die Stadt an dem Projekt European-Energy-Award.

Grund für die Teilnahme am European Energy Award®.
Der Klima- und Energiewandel ist eine der herausragenden gesamtgesellschaftlichen Aufgaben. Es gilt Mittel und Wege zu finden, um Energie einzusparen und nachhaltig produzieren zu können. Die Teilnahme am eea ist für die Stadt Oelsnitz/Erzgeb. daher, auch im Sinne der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung, die Konsequenz und setzt den Mitte der 2000er Jahre begonnen Weg im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz fort. Mit der Teilnahme am eea besitzt die Stadt ein Steuerungs- und Controllinginstrument, u. a. zur regelmäßigen Erfolgskontrolle der Steigerung der Energieeffizienz und damit zur Kosteneinsparung. Aus dem eea-Prozess heraus soll durch die Vorbildwirkung der Stadt auch bei Wirtschaft und Bevölkerung für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit geworben sowie die Klimaschutzdiskussion in der Stadt und Region gefördert werden.

Kommunales Energie- und Klimaschutzleitbild.

Es soll eine Energie- und Klimaschutzpolitik zum Tragen kommen, die auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in allen Entwicklungs- und Lebensbereichen ausgerichtet ist, mit dem Ziel, langfristig den Energieverbrauch und damit die CO2-Emissionen im Stadtgebiet zu reduzieren.

Das Controlling für den Bereich der kommunalen Liegenschaften in Verbindung mit dem städtischen Energiemanagement zeigt unterschiedliche Einsparmöglichkeiten auf. Die Stadtverwaltung übernimmt damit eine beispielhafte Vorbildfunktion, um die Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen anzuregen und unterstützt die Bewusstseinsbildung hinsichtlich Klimaschutz, Energieeffizienz und energetischer Sanierung.

Die Weiterentwicklung von Grünzügen und Begrünung erhöht die Lebens- und Aufenthaltsqualität im urbanen Raum, bindet CO2 und trägt damit zur Verringerung der Treibhausgasemissionen bei.

Im Stadtgebiet erzeugte erneuerbare Energie, insbesondere aus Photovoltaik-, KraftWärme-Kopplungs- und Geothermieanlagen, soll eine größtmögliche Wertschöpfung in der Region halten. Der Ausbau dieser Art der Energieversorgung ist zentrales Ziel der Stadt.

Im Rahmen des Umgangs mit den Folgen des Bergbaus wird auf die wirtschaftliche Nutzung der Hinterlassenschaften abgestellt. Haldenwärme, Grubenwasser und Flächen für Biomasse bilden dabei ein großes energetisch nutzbares Potenzial.

Unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit kommen bei der Neuerrichtung und Umrüstung von Straßenbeleuchtung nur noch die energieeffizientesten Systeme, wie z. B. LED, zum Einsatz.

Eine jährliche Überprüfung des Ist-Standes im Rahmen eines festen Gremiums – dem Energieteam des European Energy Award – gewährleistet eine kontinuierliche Kontrolle und Weiterentwicklung der städtischen Energie- und Klimaschutzaktivitäten.

Der ÖPNV bildet eine wichtige Säule der individuellen Mobilität außerhalb des motorisierten Individualverkehrs und wird in seiner Struktur gesichert. Insbesondere die Bestrebungen des Ausbaus der Bahnlinie für die Nutzung des Chemnitzer Modells werden von der Stadt nach Kräften unterstützt.

Die Fahrradinfrastruktur soll in der Stadt verbessert und ausgebaut werden. Das betrifft sowohl innerörtliche Fahrradwege, u. a. für Fahrradfreizeitaktivitäten, und die Anbindung an das überörtliche Fahrradwegenetz als auch das Angebot an Fahrradabstellmöglichkeiten.

Eine zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit soll die Bürger der Stadt stets leicht zugänglich über die Aktivitäten der Stadt in den Bereichen Energie und Klimaschutz, relevante Angebote, Aktionen und Ansprechpartner informieren.


Ziele

Quantifizierte, realistisch gesteckte Ziele helfen, den Umsetzungsprozess zu steuern, die richtigen Maßnahmen auszuwählen und sukzessive zu realisieren. Zudem wird ein laufendes Monitoring durch die Vergleichbarkeit von Indikatoren erleichtert. Bei der Quantifizierung der Ziele für Oelsnitz / Erzgeb. wird jeweils vom Referenzjahr 2014 ausgegangen.

1. Die Stadt Oelsnitz / Erzgeb. setzt sich zum Ziel, den jährlichen CO2-Pro-Kopf-Ausstoß bis 2030 um 10 % zu reduzieren. Konkret sind damit folgende Einsparziele von CO2Emissionen verbunden:


Tabelle 3 CO2-Reduzierungsziel 2030 und 2050 gegenüber 2014

Jahr /Reduzierungsziel ggü. 2014 [%] / Reduzierung auf [t CO2/a*Einwohner]
2014 / __ / 8,7
2030 / 10 / 7,9
2050 / 20 / 7,0

Indikator: CO2-Bilanz in [t CO2/a*Einwohner]

2. Die Stadt Oelsnitz / Erzgeb. setzt sich zum Ziel, den jährlichen Energie-Pro-KopfVerbrauch bis 2030 um 5 % zu reduzieren. Konkret sind damit folgende Energieeinsparziele verbunden (Primärenergieansatz):

Tabelle 4 Reduzierungsziel Energie-Pro-Kopf-Verbrauch 2030 und 2050 gegenüber 2014
Jahr / Reduzierungsziel ggü. 2014 [%] / Reduzierung auf [kWh/a*Einwohner]
2014 / __ / 27,2
2030 / 5 / 25,8
2050 / 10 / 24,5
Indikator: Energiebilanz im Primärenergieansatz in [MWh/a*Einwohner]

3. Die Stadt Oelsnitz / Erzgeb. richtet ihre Aktivitäten darauf aus, eine Erhöhung des Deckungsgrades aus erneuerbaren Energien im Strombereich auf dem Stadtgebiet bis 2030 auf 10 % gemäß EEG zu erreichen, d. h. 10 % der auf dem Stadtgebiet verbrauchten Energie in Form von Strom im Selbigen aus erneuerbaren Energien zu produzieren. Im Referenzjahr 2014 betrug der Deckungsgrad 1,4 %.
Indikator: Anteil des über erneuerbare Energien (EEG) produzierten Stroms auf dem Stadtgebiet am Gesamtstromverbrauch auf dem Stadtgebiet

4. Die Stadt Oelsnitz / Erzgeb. richtet ihre Aktivitäten darauf aus, eine Erhöhung des Deckungsgrades aus erneuerbaren Energien im Wärmebereich auf dem Stadtgebiet bis 2030 auf 20 % zu erreichen, d. h. 20 % der auf dem Stadtgebiet verbrauchten Energie in Form von Wärme im Selbigen aus erneuerbaren Energien zu produzieren. Im Referenzjahr 2014 betrug der Deckungsgrad 15 %.
Indikator: Anteil der über erneuerbare Energien produzierten Wärme auf dem Stadtgebiet am Gesamtwärmeverbrauch auf dem Stadtgebiet

5. Die Stadt Oelsnitz / Erzgeb. setzt sich das Ziel, die Energieverbräuche der kommunalen Gebäude stetig zu reduzieren. Durch bauliche und technische Maßnahmen soll der Heizenergie- und Stromverbrauch über alle städtischen Liegenschaften um durchschnittlich jährlich 2 % reduziert werden.

Indikator:
Stromverbrauch je Gebäude (Zähler), bezogen auf die Bruttogesamtfläche
Wärmeverbrauch je Gebäude (Zähler), bezogen auf die Bruttogesamtfläche
Wasserverbrauch je Gebäude (Zähler), bezogen auf die Bruttogesamtfläche

Darüber hinaus werden im InSEK Kernaussagen und Zielstellungen zum Umwelt- und Klimaschutz getroffen.

Energiepolitische Meilensteine.
• 2008: Der Stadtrat beschließt die Teilnahme am Programm zur Einführung des europäischen Zertifizierungs- und
Qualitätsmanagementsystems European Energy Award® (eea)
• 2000 - 2007: Leadpartner für das EU-Projekt „Ready“
• 2007 - 2011: Teilnahme am EU-Projekt „ReSource“
• 2007: Bau einer Kindertageseinrichtung im Passivhausstandard
• seit Juni 2012 ständig fortlaufend: Errichtung einer LED-Straßenbeleuchtungsteststrecke
• 2009-2011: Installation mehrerer Photovoltaikanlagen in verschiedenen Kindertageseinrichtungen und
Schulen der Stadt
• 2012: Einweihung des Energiegartens Deutschlandschachthalde, der Energie „erlebbar“ macht
• 2012: Der Stadtrat beschließt die Weiterführung des eea
• 2013: Einführung eines kommunalen Förderprogrammes zur thermografischen Gebäudeuntersuchung für Hauseigentümer
• 2014: Einführung eines kommunalen Energiemanagementsystemes
• 2015: Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes
 
 

Broschüren zum Thema Energieeffizient Bauen

logo_saena



http://www.digitale-bauherrenmappe.de/

Weitere Hintergrundinformationen erhalten Sie unter :

www.saena.de/themen/european-energy-award.html
www.european-energy-award.de

 
 
 
Leiter des Energieteams
Vorname, Name:Herr C.Mehner
Ressort:Eigenbetrieb Techn. Verwaltung
Adresse:Rathausplatz1,09376 Oelsnitz/Erzgebirge
Telefon:037298/3820
E-Mail:c.mehner@oelsnitz-erzgeb.de
 

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