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Ortsteil Neuwürschnitz
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Ortseingangsschild von Neuwürschnitz

Neuwürschnitz erstreckt sich südlich von Oelsnitz/Erzgeb. bergauf in Richtung Stollberg. Das Bild des Ortsteils ist vor allem durch kleine Betriebe und die Landwirtschaft geprägt. Regional bekannt ist ist Neuwürschnitzer Fleisch- und Wurstwaren AG, welche mit ihren Erzeugnissen die gesamte Erzgebirgsregion beliefert sowie durch den Naherholungskomplex "Am Haderwald".

Foto: Jörg Schubert
www.neuwuerschnitz.de

Aus der Ortsgeschichte von Neuwürschnitz

Der Ortsname Neuwürschnitz ist noch verhältnismäßig jung. Er entstand 1934 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Neuwiese und Oberwürschnitz.
Das Gebiet, das bis in das 11. und 12. Jahrhundert von einem riesigen Urwald, dem Miriquidi, bedeckt war, wurde erst mit dem 12. Jahrhundert von den deutschen Siedlern aus Franken, Thüringen und Bayern besiedelt, nach dem das ehemalige sorbische Land vollständig erobert war. In diese Zeit fällt auch die Entstehung des Ortes Neuwürschnitz.
Der Ort Neuwiese ist als späte Gründung des Grafen und Fürsten von Schönburg - Waldenburg um 1700 auf Flur der wüsten Mark Wittendorf entstanden und hat Parzellenflur. Neuwiese stellte die Hofarbeiter für das Rittergut Oelsnitz, dem die Orte Neuwiese und Oberwürschnitz fronten.

Naherholungskomplex „Am Haderwald“

Oberwürschnitz, 1427 erstmal urkundlich erwähnt, ist ein einreihiges Waldhufendorf mit Mit-tellage der Gehöfte und ist bei der Besiedlung des Erzgebirges mit den Stollberger Dörfern Ober-, Mittel- und Niederdorf entstanden, mit denen es zunächst nach Stollberg gehörte.

1495 verkaufte Heinrich von Schönberg, Besitzer von Ober- und Niederwürschnitz an Friedrich von der Oelsnitz. Bis Ende des 18. Jahrhunderts war Oberwürschnitz ein reines Bauern-dorf. Die Zechenbesitzer des benachbarten Lugauer - Oelsnitzer Steinkohlenreviers, die Arbeitskräfte für ihre Gruben benötigten, verhinderten das Entstehen von größeren Industriebetrieben.

Interessant ist die Tatsache, dass im 16. Jahrhundert an der Würschnitz nach Gold gesucht wurde.

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts breitete sich die Strumpfwirkerei aus. Bereits gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstanden in diesem Gebiet starke Strumpfwirkerinnungen, u. a. eine für Oelsnitz und Umgebung (darunter Oberwürschnitz und Neuwiese), die 1787 gegründet wurde. 1835 standen in Oberwürschnitz 16 Strumpfwirkerstühle. Der bereits 1689 in Oelsnitz gegründeten Weberinnung gehörten auch Weber aus Neuwiese und Oberwürschnitz an.

Seit 1999 ist Neuwürschnitz ein Ortsteil der Stadt Oelsnitz/Erzgeb. Viele Gebäude, z.B. die Grundschule und das Vereinshaus Neuwiese, wurden inzwischen umfassend saniert. Neuwürschnitz ist ein beliebtes Ausflugsziel für Radler und Wanderer.

Wohnsiedlung in Neuwürschnitz
 

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Naherholung

Erholung und Entspannung im Komplex Haderwald

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